Story Of The Day
Xamax deponiert Bilanz
Die Geschäftsleitung von Neuchâtel Xamax hat gestern Mittag beim Konkursrichter von Neuenburg die Bilanz deponiert und damit ihre Zahlungsunfähigkeit eingestanden. Sämtliche Angestellten sind nach Hause geschickt und die Spieler freigestellt worden.

Von neo1
27.01.2012 10:24
Mit der Bilanz-Deponierung hat der Neuenburger Traditionsverein den letzten Akt einer traurigen Geschichte eingeleitet. Xamax habe die Deponierung der Bilanz wegen dem Lizenzentzug durch die Swiss Football League am 18. Januar und aufgrund der finanziellen Situation vorgenommen, liess der Klub auf seiner Homepage verlauten. Juristische Personen sind verpflichtet, bei einer
Überschuldung die Bilanz zu deponieren. Ergibt die Prüfung der Zwischenbilanz durch den Konkursrichter, dass eine Überschuldung
vorliegt, eröffnet dieser den Konkurs. Von der Konkurseröffnung kann nur abgesehen werden, wenn entweder ein Antrag auf Konkursaufschub gestellt wird und Aussicht auf Sanierung besteht
oder ein Gesuch um Nachlassstundung eingereicht wird.
Die Bilanz-Deponierung erfolgte nur einen Tag, bevor das Zivilgericht in Neuenburg ohnehin über ein erneutes Konkursbegehren des Genfer Spielerberaters Ralph Isenegger zu befindenhatte. Der Klub des tschetschenischen Besitzer Bulat Tschagajew ist damit endgültig am Ende und wird im nächsten Sommer in der 2. Liga neu
anfangen müssen - vorausgesetzt, dass neue Verantwortliche gefunden werden, die den Verein unter neuem Namen weiterführen wollen.
Erb-Prozess unterbrochen
Der dritte Verhandlungstag im Erb-Prozess dauerte nur wenige Minuten. Ein Thurgauer Kleinunternehmer, welcher im Auftrag von Rolf Erb Akten vernichtet haben soll, stellte sich als Zeuge zur Verfügung.

Von Dominique Marcel Iten
26.01.2012 09:41
Der dritte Tag im Erb-Prozess wurde bereits nach wenigen Minuten wieder unterbrochen. Grund dafür war der Thurgauer Kleinunternehmer Erwin Feurer aus Egnach. Laut dessen Aussage habe er wichtige Unterlagen im Fall Erb vernichtet. Dies alles sei ihm von Rolf Erb beauftragt worden.
Feurer ist vor dem Gericht kein Unbekannter. Schon gegen den letzten Chef der Erb-Gruppe, Hans Ziegler, sowie drei weitere Sachverwalter hatte Feuer 2008 geklagt. Die Klage wurde jedoch nach der Auflösung der Erb-Gruppe aufgelöst. Laut Feurer wurde die Erb-Gruppe zum Schaden aller Gläubiger aufgelöst. Er stellte jedoch sämtliche weitere Klagen aus finanziellen Gründen ein.
Der Prozess wird heute Donnerstag weitergehen. Unter anderem stehen die Beweisanträge des Geschädigtenvertreters und der Verteidigung auf dem Programm. Später sollen die Plädoyers der Staatsanwaltschwaft und der Geschädigtenvertreter folgen.
Federer dans le mille
Le Suisse a éliminé l'Argentin Juan Martin Del Potro en trois petits sets. Roger Federer a montré toute sa classe face à l'Argentin, revenant de près de 8 mois d'absence du circuit, gagnant ainsi son 1000ème match sur le circuit.

Von Xavier Rappo (xr)
24.01.2012 08:47
Le no 3 mondial n'a pas eu de peine a éliminé la tête de série no 11 lors de ce quart de final. Durant le match Roger Federer a montré à tous qu'il était en pleine forme lors de ce premier tournoi du grand Chelem. La victoire lui est revenue après 3 sets. 6-3 6-3 6-2. En moins de trois heures sur le court, le Suisse a quand même éliminé une grosse pointure, bien que Juan Martin Del Potro se remette d'une longue absence due à une blessure au poignet au mois de janvier de l'année passée.
Le Suisse n'a laissé aucune chance à l'Argentin. La chaleur lui a un peu pesé en début de rencontre, mais cela ne l'a pas empêché de jouer un match de toute grande classe. Il est le premier à se qualifier pour les demi-finales de l'open d'Australie. Sa forme du moment est aussi confirmée par ses performances remarquables en ce début d'année. Roger Federer n'a encore perdu aucun set à Melbourne.
Les autres quarts de finale opposeront Tomas Berdych à Rafael Nadal, Andy Murray au japonais Kei Nishikori et Novak Djokovic à David Ferrer.
«Gisela» bereitete der Schweiz eine stürmische Nacht
Sturm, Schnee, Regen – die Nacht hatte wettermässig alles, was man sich nicht wünscht. Für den Tag versprechen die Wetterfrösche zwar Besserung – doch mit einem sonnigen Skitag dürfte es in den wenigsten Fällen klappen.

Von neo1
22.01.2012 10:58
Sturmtief «Gisela» hat der Schweiz eine turbulente Nacht beschert. Vor allem auf den Bergen blies der Wind in Orkanstärke. Am stärksten war er auf dem Pilatus und dem Säntis mit Böen von 140 bis 145 Kilometer pro Stunde.
Aber auch auf den Jurahöhen wie dem Chasseral sowie auf Hügeln im Mittelland wie dem Bantiger oder dem Uetliberg und den Voralpengipfeln mit Napf und Hörnli tobte «Gisela» mit Böen von 100 bis 120 Kilometern pro Stunde.
Selbst in den Tälern ging es auch stürmisch zu und her: Giswil in Obwalden und Altdorf am Urnersee meldeten Böen von über 80 Kilometern pro Stunde, in Herisau im Appenzellerland reichte es sogar für knapp 90 Kilometer pro Stunde. Der Wind hat zwar jetzt sein Maximum bereits erreicht, trotzdem geht es noch turbulent weiter.
Tief verschneit präsentiert sich derzeit die Alpenregion. Zu den kräftigen Schneefällen von Freitag und Samstag sind noch ein paar Zentimeter dazugekommen. Das Bündnerische Arosa meldete 18 Zentimeter, Blatten im Wallis 13 Zentimeter und Andermatt in den Urner Alpen noch 6 Zentimeter Neuschnee.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos warnt vor erheblicher bis grosser Lawinengefahr. Entsprechend sind einige Verkehrswege gesperrt und es herrschen verbreitet winterliche Strassenverhältnisse.
Hornschlittenrennen Sörenberg
Am Samstag 21. Januar findet das jährliche Hornschlittenrennen in Sörenberg statt.

Von
21.01.2012 10:37
Sörenberg ist im Jahr 2012 auch Etappenort der Tour de Suisse. Aus diesem Grund luden die Organisatoren zwei ehemalige Radprofis ans Hornschlittenrennen. Beat Breu und Erich Mächler werden mit von der Partie sein. In der Schweiz gibt es mehrere solche Anlässe. Rund 100 Teams werden ihre Schlitten möglichst Schnell ins Tal steuern.
Die Liga entzieht Neuchâtel Xamax die Lizenz
(Si) Die Disziplinarkommission der Swiss Football League entzieht Neuchâtel Xamax per sofort die Lizenz. Damit wird die Rückrunde der Axpo Super League voraussichtlich nur von neun Mannschaften bestritten.

Von neo1
18.01.2012 13:37
Ein allfälliger Rekurs innert fünf Tagen der Neuenburger hätte aus sportlichen Gründen keine aufschiebende Wirkung, wie die Swiss
Football League in einer Medienmitteilung schreibt. Wie bereits in den Vormonaten hatte es Xamax versäumt, die im
Lizenzreglement geforderten Bestätigungen für die Überweisung der November-Löhne sowie die Bestätigungen der betroffenen
Sozialversicherungsinstitutionen für die Ausschüttung der entsprechenden Beiträge (AHV/IV/EO/ALV und BVG) einzureichen. Die
Lizenzadministration der Swiss Football League reichte folglich bei der Disziplinarkommission (DK) eine Anzeige ein.
Die DK hatte von Amtes wegen auch ein Verfahren wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung eingeleitet. Die Kommission stellte
fest, dass die angebliche Bescheinigung der Bank of America nicht von letzterer ausgestellt wurde.
Bereits im Dezember und Anfang Januar waren die Neuenburger wegen der gleichen Vergehen mit dem Abzug von jeweils vier Punkten bestraft worden.
Nun folgte wie erwartet das mutmassliche Ende mit Schrecken. Xamax, das sich derzeit im Trainingslager in Dubai befindet,
scheidet per sofort aus der Liga aus. Die Rückrunde der Axpo Super League wird aller Voraussicht nach mit neun Mannschaften gespielt.
Wenn Xamax den Kopf nicht doch noch aus der längst zu engen Schlinge ziehen kann, verschwindet ein Traditionsklub aus dem
Schweizer Spitzenfussball.
Die grossen Profiteure der für den Schweizer Fussball so negativen Entwicklung sind mit dem FC Sion und Lausanne-Sport zwei Klubs, die selber arge Turbulenzen erleben oder schon erlebt haben.
Lausanne hat in der Winterpause am Grünen Tisch zwei Plätze gutgemacht und ist nicht mehr das abgeschlagene Schlusslicht, sondern neu Achter mit intakten Chancen auf den direkten
Ligaerhalt.










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