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Story Of The Day

Zwei Verletzte bei Brand in Hergiswiler Hotel

Am frühen Morgen wurden 23 Personen in Hergiswil am See aus einem brennenden Hotel geborgen.

Bild: Zwei Verletzte bei Brand in Hergiswiler Hotel

Von Giulia Cresta

19.05.2012 09:35


Drei Feuerwehren haben am frühen Samstagmorgen in Hergiswil 23 Personen aus einem brennenden Hotel geborgen. Zwei Personen wurden verletzt. Eine Person verletzte sich beim Sprung aus dem ersten Stock am Bein. Eine weitere zeigte Anzeichen einer Rauchvergiftung. Wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte, war ein Wäschetumbler im Untergeschoss in Brand geraten. Der Brand entwickelte starken Rauch, so dass sich ein Teil der Gäste des Hotels "Brünig" auf die Balkons ihrer Zimmer flüchtete.

Von dort retteten sie die gut 130 Feuerwehrleute der Wehrdienste von Hergiswil, Stansstad und Stans. Alarm wurde um 3.15 Uhr ausgelöst. Der Sachschaden war am Samstagmorgen nicht beziffert, dürfte nach Polizeiangaben aber hoch sein.

Griechenlands EU-Ausstieg immer wahrscheinlicher

Die EU-Komission und die europäische Zentralbank bereiten sich auf einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone vor. Verschiedene Notfallszenarien werden durchgespielt.

Bild: Griechenlands EU-Ausstieg immer wahrscheinlicher

Von Nina Laky

18.05.2012 15:45


Zum ersten Mal bestätigte ein Vertreter der EU-Kommission die Existenz von Notfallplänen für Griechenland. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich heute mit dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias über die dramatische Lage unterhalten. Die Kanzlerin macht nochmals deutlich, dass Deuthscland und die europäischen Partner alles darauf setzen, dass nach den Neuwahlen am 17. Juni in Athen schnell eine handlungsfähige Regierung gebildet wird.

Basel gewinnt Schweizer Cup

Der FC Basel schafft das Double: Nach der Meisterschaft sichern sich die Basler gegen den FC Luzern auch den Cupsieg.

Bild: Basel gewinnt Schweizer Cup

Von Eveline Bürgi

17.05.2012 09:39


Nach 120 Minuten und Verlängerung stand es im Berner Stade de Suisse zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern 1:1. Die hart umkämpfte Partie musste im Pentaltyschiessen entschieden werden. Dank einer starken Leistung des Basler Keepers Yann Sommer, der zwei Penaltys parierte, konnte am Ende der FC Basel jubeln.

Damit holt sich das Team von Heiko Vogel zum elften Mal den Cup und zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Für den FC Luzern ist es die vierte Niederlage im sechsten Cupfinal.

Die beiden Treffer der Partie erzielten Beni Huggel für den FC Basel in der 55. und Tomislav Puljic für den FC Luzern in der 67. Minute.

Mladic vor UNO-Kriegsverbrechertribunal

In Den Haag beginnt heute der Prozess gegen den serbischen General Ratko Mladic. Der 70-Jährige soll im Bürgerkrieg in Bosnien eines der schwersten Kriegsverbrechen in Europa angeordnet haben.

Bild: Mladic vor UNO-Kriegsverbrechertribunal

Von Silvana Giger

16.05.2012 08:25


Der ehemaligen Oberbefehlshaber der Serben wird beschuldigt, er habe beim Massaker von Srebrenica und bei der jahrelangen Belagerung von Sarajevo während des Bosnien-Kriegs eine zentrale Rolle gespielt.
Deshalb ist Mladic wegen Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.
Mladic hatte beantragt, den Vorsitzenden Richter zu ersetzen, weil dieser in Fällen von ehemaligen Mladic-Untergebenen geurteilt hatte. Der Antrag wurde allerdings abgelehnt.
Beim Massaker von Srebrenica 1995 erschossen Kämpfer der bosnischen Serben 8’000 muslimische Männer und Jungen. Während der Belagerung Sarajevos wurden 10'000 Zivilisten getötet.

Felssturz im Tessin

Seit zehn Jahren sorgen die Felsmassen oberhalb der Tessiner Gemeinde Preonzo für regelmässigen Alarm. In der Nacht auf heute geschah nun, was bereits lange befürchtet wurde: ein Felssturz.

Bild: Felssturz im Tessin

Von Karin Steiner

15.05.2012 08:48


In der Tessiner Gemeinde Preonzo donnerten in der Nacht auf heute zwischen 700 000 und 800 000 Kubikmeter Fels in Richtung Tal hinunter. Wie das Tessiner Portal tio.ch berichtet, habe der Felssturz um 1.45 Uhr stattgefunden. Bis um 6.30 Uhr sei der Hang dann Stück um Stück abgebröckelt. Ob der Felssturz grössere Schäden angerichtet hat, ist noch nicht bekannt. Aus Sicherheitsgründen war während der Nacht die Autobahn A2 gesperrt. Die Felsmassen haben die Strasse jedoch nicht erreicht.

Schiffbrüchiger verklagt Princess Cruise Lines

Adrian Vázquez hat 28 Tage auf offener See überlebt bis zu seiner Rettung. Nun verklagt er die Kreuzfahrtgesellschaft, deren Schiff damals trotz seiner Hilferufe nicht angehalten hatte.

Bild: Schiffbrüchiger verklagt Princess Cruise Lines

Von Andrina Sarott

14.05.2012 09:57


Ein Schiffbrüchiger aus Panama will gegen ein US-Kreuzfahrtunternehmen wegen unterlassener Hilfeleistung vorgehen. Die Klageschrift gegen Princess Cruise Lines sei in einem Gericht in Florida eingebracht worden, sagte die Anwältin des Mannes am Sonntag.

Der panamaische Fischer Adrian Vázquez hatte 28 Tage lang in einem manövrierunfähigen Boot überlebt. Am 22. März dieses Jahres wurde er dann in der Nähe der Galapagos-Inseln gerettet. Seine beiden Begleiter kamen ums Leben. Nach 16 Tagen auf hoher See fuhr, laut Vázquez, ein Kreuzfahrtschiff an ihm und den beiden anderen zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Männern vorbei und hielt trotz ihrer Hilferufe nicht an.

Zwei Passagiere der «Star Princess» hatten erklärt, dass sie das Boot der Schiffbrüchigen gesehen und dem Personal des Schiffes gemeldet haben. Laut dem Kreuzfahrtunernehmen, habe der Kapitän des Schiffes diese Aussage aber nie zu Ohren bekommen.

Spaniens "Empörte" vertrieben

Zum ersten Jahrestag der Bewegung der "Indignados", wollten zahlreiche Demonstranten Madrids Plätze besetzen. Doch im Morgengrauen griff die Polizei ein.

Bild: Spaniens "Empörte" vertrieben

Von Julia Oroszlan

13.05.2012 10:55


Die spanische Polizei löste in Madrid eine Massenkundgebung der "Empörten" auf. Dabei wurden nach Polizeiangaben 18 Personen festgenommen. Die Polizei wollte verhindern, dass, wie vor einem Jahr, eine Zeltstadt errichtet wird. Zu solchen Aktionen kam es auch in Valencia, Cadiz und Palma de Mallorca.
Tausende Demonstranten wollten vier Tage lang an die Bewegung der "Empörten" vor einem Jahr erinnern und weiter gegen die Spar- und Finanzpolitik der spanischen Regierung demonstrieren.
Der konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy will mit Massnahmen vor allem im Bereich der Bildung und Gesundheit Geld einsparen. Aktuell beläuft sich die Arbeitslosigkeit bei 24,4 Prozent, jeder Zweite unter 25 Jahren ist arbeitslos.