Story Of The Day
90 Minuten weinen oder jubeln
Wembley-Stadion, Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München, 90 Minuten oder auch 120, vielleicht ein Elfmeterschießen, weinen, jubeln, duschen, ab nach Hause. Das Champions League Finale lässt nicht nur Fussball-Fan Herzen schneller schlagen.
Von Mirco Eichelberger
25.05.2013 11:04
Heute Abend (um 20.45 live/SRF zwei) beginnt der Höhepunkt dieses Fussballjahres. Die Borussen gegen die Bayern - Champions League Finale. Dieses Finale kennt einen klaren Favoriten, und dies kann mit eindrücklichen Zahlen belegt werden.
Wettbewerbsübergreifend gab es für die Bayern in 51 Spielen bei 43 Siegen gerade einmal 3 Niederlagen. Dabei resultierte ein Torverhältnis von 144:29, unglaublich! In den letzten vier K.O.-Partien musste die Bayern kein einziges Gegentor einstecken; ihre Gegner Juventus Turin (zweimal 2:0) und FC Barcelona (3:0/4:0) wurden in ihren Ligen jeweils auf ebenso souveräne Meister.
Dortmunds Vorstoss ins Finale ist die vorläufige Krönung der Trainerarbeit von Jürgen Klopp. Nach zwei Meistertiteln in den Jahren 2011 und 2012 stellt die erste Endspielteilnahme des BVB seit dem bislang einzigen Triumph vor 16 Jahren das nächste Highlight dar. Die internationale Stärke hat Dortmund erst mit einem Jahr Verspätung bewiesen (letztes Jahr klares Out in der Vorrunde). Die erste Niederlage im diesjährigen Wettbewerb gab es erst im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid.
Für den BVB wird der Auftritt im ausverkauften Wembley und vor weltweit über 200 Millionen TV-Zuschauern die letzte Möglichkeit, sich in der aktuellen Zusammensetzung zu präsentieren. Der Erfolg weckt Begierde bei der Konkurrenz, das verdeutlicht der 37 Millionen Euro Transfer von Mario Götze zu den Bayern.
Übrigens: Als erst dritter Schweizer nach Stéphane Chapuisat (1997 mit Dortmund) und Ciriaco Sforza (2001 mit Bayern) könnte heute Xherdan Shaqiri die Champions League gewinnen.
Basel: Unispital bietet Geschlechtswahl des Babys an
Eltern mit schweren Erbkrankheiten können künftig das Geschlecht ihres Babys auswählen. Das Basler Universitätsspital nutzt die neue neue Sortierungs-Methode Microsort.

Von Elisabeth Riedel
24.05.2013 13:10
Mit der neuen Sortierungsmethode Microsort werden Spermien mit weiblichen und männlichen Erbanlagen getrennt.
Diese Methode gewährleistet eine 80%ige Sicherheit, dass das Gewünschte Geschlecht zur Welt kommt.
Viele Erbkrankheiten betreffen nur ein Geschlecht. Durch die Wahl des Geschlechts kann die Übertragung der Krankheit vermieden werden.
Microsort sei derzeit die einzige Methode, mit der die X-Y-Trennung zuverlässig gelingt, erklärte Christian De Geyter, Leiter der Reproduktionsmedizin am Unispital Basel, der Nachrichtenagentur sda, laut tageswoche.ch.
Das Schweizer Recht erlaubt die Spermienauswahl, aber nur bei schweren Erbkrankheiten eines oder beider Elternteile.
Brutaler Terror auf Londons Strassen
Zwei islamistische Männer haben auf offener Strasse einen jungen Mann mit Messer und Beilen attackiert und enthauptet. Die beiden Täter wurden später von der Polizei niedergeschossen und liegen jetzt im Spital.

Von Michael Sieber
23.05.2013 10:36
Im Londoner Stadtteil kam es gestern Nachmittag zu einer grausamen Gewalttat: 2 Männer haben auf offener Strasse einen jungen Mann mit Messern angegriffen und ihn mit einer Machete enthauptet. Der Mann verstarb noch am Tatort.
Die beiden Terroristen forderten Passanten auf, die ganze Tat mit Smartphones zu filmen. Auf Videoaufnahmen von ITV NEWS sieht man einen Mann mit blutverschmierten Händen der islamistische Parolen von sich gibt. «Wir schwören bei Allah, dass wir nie aufhören werden, euch zu bekämpfen. Muslime sterben jeden Tag, das ist der einzige Grund, weshalb wir dies getan haben.» meinte der Attentäter.
Vor duzenden von Augenzeugen hat die Polizei die beiden Täter noch am Tatort niedergeschossen und teils schwer verletzt. Die beiden sind nun in verschiedenen Spitälern. Einer der beiden schwebt nach angaben vom Guardian noch in Lebensgefahr.
Die neue Sommermode bleibt in den Regalen
Die Sommermode ist nicht gefragt und schuld daran ist das schlechte Wetter. Der Mai war bisher zu sonnenarm.

Von Melanie Frick
22.05.2013 15:18
Ein Mai der in der Geschichte bisher, wahrscheinlich selten so sonnenarm war. Eventuell noch etwas aufzuholen ist fast nicht mehr möglich, auch wenn bis Ende Monat nur noch die Sonne scheinen würde. Jedoch ist in den momentanen Wetterprognosen eher selten von Sonne die Rede. Mehr verwendet wird momentan der Begriff Schnee.
Und auf diese Aussichten hin graut es den Modefachgeschäften und den Grossverteilern. Den die Verkäufe von Sommer- und vor allem Bademode sowie Grillausrüstungen und Grillspezialitäten bringen bisher alles andere als die erhofften Umsätze.
GCZ gewinnt zum 19. Mal den Schweizer Cup
Der FC Basel verliert gegen die Grasshoppers im Penaltyschiessen 3:4. Als fünfter Zürcher Schütze avancierte Milan Vilotic zum Penaltyhelden und schoss den Siegestreffer.

Von Marcel Freuler
21.05.2013 00:31
Erstmals seit 1994 gewinnen die Hoppers wieder den Schweizer Cup. Auf der anderen Seite verliert der Titelverteidiger aus Basel zum ersten Mal seit 1982 wieder ein Endspiel im Schweizer Cup.
Nach 30 gespielten Minuten beschrieb SRF-Kommentator Beni Thurnheer den 88. Cup-Final mit vier Worten: Basel geduldig – GC unnachgiebig. Dies traf auch zu, denn GC-Spieler Milan Vilotic erzwang zweimal per Kopf (39', in der 58' Lattenschuss) fast den Führungstreffer.
Etwas glücklich hatte Steinhöfer den FC Basel in der 71. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. GC-Verteidiger Grichting lenkte Steinhöfers Schuss ins eigene Tor ab. Nur vier Minuten später konnte Hajrovic reagieren und zum 1:1 ausgleichen.
Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden und so kam es zum Penalty-Krimi, der den Hoppers einen Freudentaumel bescherte. FCB-Coach Murat Yakin, der 2012 noch beim FC Luzern engagiert war, verlor nun schon zum zweiten Mal in Folge den Cup-Final im Elfmeterschiessen. Mit dem 19. Erfolg baut der Rekord-Cupsieger GC seine Führung in der „ewigen Rangliste“ aus. Am nächsten Sonntag bietet sich für den FCB bereits die Revanche, denn mit einem Auswärtssieg gegen den GCZ könnte sich der FC Basel vorzeitig seinen 16. Meistertitel sichern.
Ausgebremst von den Schweden
Das Schweizer Eishockeynationalteam verliert im WM-Final gegen Schweden und holt Silber. Roman Josi wird zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.

Von Julia Gehler
20.05.2013 11:43
Die Enttäuschung war gross bei den Schweizer Spielern. Nachdem sie kein einziges der neun Spiele bis zum Final verloren haben, sind die Schweden ein zu starker Gegner. Die Schweden gewinnen in Stockholm mit 5:1. Trotzdem kann die Schweizer Nati stolz sein. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte holt die Schweiz Silber an einer WM seit 1935.
Trotz dem klaren Resultat konnten die Schweizer die Schweden lange unter Druck setzen. Zu Beginn führte die Schweiz nach dem Roman Josi in der 5. Minute ein Tor erzielte. Der Verteidiger wurde verdient zum wertvollsten Spieler (MVP) dieser Weltmeisterschaft gewählt. Wenige Minuten später kehrte sich dieser Spielstand und die Schweden waren nicht mehr zu bremsen.
Der Coach Sean Simpson lobte sein Team nacht dem Spiel: «Wir müssen stolz sein, wir haben etwas Grosses geschafft für das Schweizer Eishockey, die Spieler sind Vorbilder.» Mit Josi und Julian Vauclair sind auch zwei Schweizer Spieler ins Allstar-Team gewählt worden, was bisher noch kein einziger Schweizer schaffte.
Schweiz zieht ins WM-Finale ein!
Schweiz - Schweden. So sieht das Eishockey WM-Finale heute Abend um 20.30 Uhr aus. Das Schweizer Nationalteam greift in Stockholm nach Gold! Das Team von Sean Simpson bezwingt die USA im Halbfinal verdient 3:0 und spielt gegen Schweden um den WM-Titel.

Von Nadja Maurer
19.05.2013 09:42
Erstmals in ihrer Geschichte, steht die Schweiz im Finale der Eishockey-WM. Eine der grössten Schweizer Sport-Sensationen ist damit perfekt. Dies dank Toren von Nino Niederreiter, Julian Walker und Reto Suri. Die erste Medaille an einem Titelkampf seit 60 Jahren und der Bronze-Medaille von 1953 (WM in St. Moritz) haben die Schweizer bereits auf sicher.
Die Schweizer starteten fulminant und dominierten die Amerikaner praktisch nach Belieben. Das erste Drittel endete bereits mit einem Schussverhältnis von 18:9 für die Schweizer.
Der Schweizer Goalie Reto Berra wurde erstaunlich wenig beschäftigt. Am Schluss blieben die Schweizer gar erstmals an diesem Turnier ohne Gegentreffer, für Berra war es der vierte Shutout im Schweizer Trikot.
ESC: Schweiz ist nicht im Finale
Im gestrigen 2.Halbfinale des Eurovision Song Contest ist die Schweiz in Malmö ausgeschieden.

Von Elisabeth Riedel
17.05.2013 11:54
Die Heilsarmee-Gruppe Takasa aus der Schweiz, bei der ein 95-Jähriger den Bass zupfte, ist in Malmö nicht mehr dabei.
Seit 2003 kamen Kandidaten aus der Schweiz nicht über das Halbfinale hinaus.
Auch Ralph Siegel, das Grand-Prix-Urgestein (21 Songs für sechs verschiedene Länder) der den Titel «Crisalide» für San Marino beisteuerte, konnte sich nicht qualifizieren.
Die Favoriten für das Finale sind Dänemark, Norwegen und die Ukraine, die bisher das Publikum begeistert haben.
Chelsea-Sieg in letzter Minute
Als alle schon mit einer Verlängerung rechneten, entschied Chealsea Verteidiger Branislav Ivanovic mittels Kopfball Tor die Partie und somit die Europa League in der 93. Minute für seine Mannschaft. Benefica verliert 2:1 gegen die Engländer.

Von Michael Sieber
16.05.2013 09:38
Ganz bitter für die Portugiesen. Nach der ersten Niederlage diese Saison am Samstag gegen Porto, verloren sie praktisch die Meisterschaft und auch gestern kassierten sie in der Nachspielzeit einen Treffer der ihnen den Titel kostete. Dieses mal war es aber nicht die portugisische Meisterschaft, sondern die Europa League.
Benefica war zwar die stärkere Mannschaft mit mehr Torchancen, Chelsea nutzte seine Möglichkeiten aber besser und feiert nach dem letztjährigen Champions-League-Triumph nun den Erfolg in der Europa League.
Torres brachte die Engländer nach knapp einer Stunde 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten Später glich Oscar Cardozo mittels Penalty aus. Chelsea gewinnt somit die Europa League nachdem sie letztes Jahr noch die Champions League für sich entscheiden konnten.
Heute der 5. Radio Lehrstellentag
Seit heute morgen führen 15 Schweizerkantone und das Fürstentum Liechtenstein mit 25 Radios den fünften interkantonalen Tag der Berufsbildung (Lehrstellentag) durch.

Von Melanie Frick
15.05.2013 16:53
Im Fokus dieses Tages stehen Themen rund um die Berufsbildung, die Lehrstellensuche und die Lehrstellenförderung. Das Motto „Berufsbildung als Chance“ soll Unternehmen, Jugendliche und Eltern für die Berufsbildung sensibilisieren.
Jede Radiosation richtet ihr heutiges Tagesprogramm ganz auf den Tag der Berufsbildung aus. Jugendliche können erfahren, wo sie Unterstützung zum Thema Berufsbildung und Lehrstellensuche erhalten. Es werden über Erfahrungen ehemaliger Lernender oder von Lernenden berichtet, die sich immer noch in der Ausbildung befinden. Von Berufsbildner und Lehrbetrieben wird aufgezeigt, auf was sie bei zukünftigen Lernenden Wert legen und geben viele Tipps und Tricks.
Corona-Virus auf dem Vormarsch?
Das Corona-Virus fordert in Saudi-Arabien weitere Todesopfer. In Frankreich ist ein zweiter Patient am gefährlichen Virus erkrank.

Von Marcel Freuler
14.05.2013 01:08
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist in grosser Sorge. Das Corona-Virus ist hochansteckend und von Mensch zu Mensch übertragbar. Es ähnelt dem SARS-Erreger. Weltweit starben bis heute 20 Menschen an dem Virus und insgesamt wurden 34 Personen infiziert.
Das Virus wurde bisher jedes Mal aus dem Raum Arabische Halbinsel eingeschleppt und dann auf andere Menschen übertragen. In Frankreich sind ebenfalls zwei Infektionen bestätigt worden. Die beiden Männer schweben derzeit in Lebensgefahr. Einer der Männer hat sich mit dem Corona-Virus angesteckt, nachdem er mit dem Ersten infizierten ein Spitalzimmer geteilt hatte. In der Schweiz gab es bisher noch keinen Fall.
Analoge TV-Sender müssen nicht mehr verbreitet werden
Digital-TV ist stark im Vormarsch in Schweizer Haushalten, deshalb hebt der Bund die Verbreitungspflicht für Betreiber von analogen Kabelnetzen ab Ende 2014 auf. Für das digitale Fernsehen bleibt die Verbreitungspflicht bestehen.

Von Julia Gehler
13.05.2013 13:06
Da über 80 Prozent der Schweizer Haushalte digitales Fernsehen nutzen, dürfen die sogenannten Must-Carry-Programme im analogen Netz reduziert oder sogar aufgehoben werden. Dies teilte das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Montag mit.
Bereits am 1. Juni, müssen die Kabelnetzbetreiber deshalb die ausländischen Sender wie ARD und ORF nicht mehr verbreiten. Ab dem 1. Januar 2015 fällt auch die Verbreitungspflicht für die SRG-Programme (SRF 1, SRF zwei) sowie für regionale, konzessionierte Programme wie TeleBärn oder Telebasel dahin. Das UVEK passte die entsprechende Verordnung an.
Analoge Radio- und Fernsehprogramme benötigen zur Verbreitung deutlich mehr Kapazität im Netz als digitale Programme. Die doppelte Verbreitung der Programme behindert deshalb den Ausbau.
Beatrice gewinnt «Deutschland sucht den Superstar»
Und wieder geht der Sieg in die Schweiz: Nachdem Luca Hänni letztes Jahr bei «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen hat, macht heuer Beatrice Egli aus Pfäffikon SZ das Rennen.

Von Nadja Maurer
12.05.2013 09:25
Beatrice Egli hat es geschafft: Sie ist Deutschlands Superstar 2013. 70 Prozent der Zuschauer haben für die Schweizerin angerufen. Konkurrentin Lisa Wohlgemuth hatte keine Chance. Mithilfe des von Dieter Bohlen höchstpersönlich komponierten Siegersongs, «Mein Herz», soll Bea nun die internationalen Charts erobern. Mit dem Sieg gewinnt die 24-Jährige einen Plattenvertrag mit Universal Music und bekommt 500'000 Euro. «Was ich mit dem Geld mache, weiss ich noch nicht. Das steht auch nicht an erste Stelle», so Beatrice.
In der Pressekonverenz kurz nach ihrem Sieg verkündete Beatrice stolz: «Ich realisiere es noch gar nicht, es ist so krass. Ich bin dankbar, dass ich das erleben darf. Ich habe nie geglaubt, dass ich gewinne, ich bin zittrig und gerührt.»
Das Video zu ihrem Song soll in Barcelona gedreht werden. Über ihren Song sagte sie: «Das Lied ist auf mich geschneidert. Ich bin sehr glücklich, dass ich ich sein darf."
Mubarak plädiert auf „nicht schuldig“
Der ehemalige Machthaber Ägyptens Husni Mubarak ist angeklagt, den Tod von hunderten Demonstranten während des Arabischen Frühlings verschuldet zu haben. Bei der Eröffnung des Mammutprozesses in Kairo plädierte er auf „nicht schuldig“.
Von Mirco Eichelberger
11.05.2013 14:40
Lebenslänglich hiess das Urteil beim ersten Prozess vor ein paar Monaten. Dieses Urteil wurde aber wieder aufgeboben. Der Mammutprozess wurde an diesem Samstag unter dem Vorsitz eines neuen Richters wieder eröffnet.
Die enorm abgesicherte Verhandlung in Kairo wurde im Staatsfernsehen übertragen. Mubarak verfolgte die Sitzung im Rollstuhl sitzend vom Anklagekäfig aus.
Der ursprünglich mit dem Prozess betraute Richter hatte sich vor einem Monat, wenige Minuten nach Verhandlungsbeginn, für befangen erklärt und den Prozess unterbrochen.
Der vor zwei Jahren gestürzte Machthaber Mubarak muss sich wegen des Todes von mehr als 800 Demonstranten bei den damaligen Massenprotesten verantworten.
Der Prozess wird laut Angabend es ägyptischen Staatsfernsehens der 8. Juni fortgesetzt.
Roger Federer: Frühes Aus in Madrid
Titelverteidiger Roger Federer verliert in Madrid das Achtelfinale gegen den Japaner Kei Nishikori.

Von Elisabeth Riedel
10.05.2013 09:48
Federer verlor gegen den Japaner Kei Nishikori 4:6, 6:1, 2:6.
"Ich bin enttäuscht von meinem Spiel. Heute hat Nishikori einfach besser gespielt und verdient gewonnen", sagte Federer, laut SPiEGEL ONLINE.
Nishikori, 16. der Weltrangliste, trifft im Viertelfinale nun auf den Spanier Pablo Andujar.
Auch der deutsche Tommy Haas schaffte es nicht ins Viertelfinale. Der 35-Jährige verlor mit 5:7, 6:4, 4:6 gegen den Spanier David Ferrer.
Die Schweiz im Hockey-Rausch
Auch das vierte Spiel an der Eishockey WM in Stockholm konnte das Team um Trainer Sean Simpson für sich entscheiden.

Von Michael Sieber
09.05.2013 10:29
Mit einem klaren 7:1 Sieg gegen den Hockey-Zwerg Slowenien gewann das schweizer Team bereits das vierte von vier Spielen an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Stokholm.
Nati-Coach Sean Simpson meint: „Der Start war wie erwartet etwas schwierig, aber wir haben die Nerven behalten. Dann haben wir gut reagiert und uns durchgesetzt, so wie wir das erwartet haben.“
Simpson legt wert darauf, dass jetzt niemand den Boden unter den Füssen verliert. Er will Spiel für Spiel nehmen. Das nächste am Samstag gegen Dänemark.
Trotz dem deutlichen Sieg, lief es den Schweizern am Anfang gar nicht. Sie spielten inspirationslos. Erst gegen Ende des Startdrittels zeigten die Schweizer ihr können. Drei Tore, drei Mal trifft der Cunti-Sturm. Bodenmann, Cunti, Hollenstein stellen bis zur 20. Minute auf 3:1.
Alkoholtests für Politiker
Im Bundeshaus-Restaurant liegen nun Alkoholtests auf. Den Parlamentarier trinken gerne mal einen zu viel. Die Politiker begrüssen die Alktests, die Suchtexperten jedoch weniger.

Von Frick Melanie
08.05.2013 11:03
In Einem Einmachglas, ganz unauffällig stehen im Bundeshaus-Restaurant Galerie des Alpes auf dem Bartresen die Einweg-Alkoholtests. Diese Test wurden dem Restaurant von Gastro Bern zur Verfügung gestellt und dieses Angebot wollten wir al zusätzlichen Service unseren Gästen anbieten. Die Gäste des Bundeshaus-Restaurant Galerie des Alpes sind fast ausschliesslich Parlamentarier. Es heist, die Säcken für 3.50Chf würden gut ankommen. Grund für den Kauf, sei aber meist die Neugierde und nicht das Interesse am erhöhten Promille-Gehalt.
Suchtexperte hingegen raten den Politikern welche Alkoholprobleme vermuten, dass sie für mehr als sechs Wochen auf Alkohol verzichten, um zu schauen ob sie das problemlos können. Gerade bei Sessionen kann es vorkommen, das ein Apéro den anderen jagt. Es sind meist mehrere Anlässe pro Tag an denen Alkohol ausgeschenkt wird. Das zum Teil schon ab 9Uhr.
Alkohol ist bei Kaderleuten die unter Stress stehen, eine beliebte Droge. Und die Tatsache, dass es legal und während des Rastbetriebt auch vielfach verfügbar sei, macht es für die Politiker nicht einfacher.
Siegesserie der Schweizer Eisgenossen hält an
Die Schweizer Eishockey-Nati gewann gestern gegen Tschechien mit 5:2.

Von Marcel Freuler
07.05.2013 00:50
Die Schweizer Equipe gewann gestern an der Eishockey-Weltmeisterschaft in Stockholm zum dritten Mal in Folge. Nach den beiden Siegen gegen Gastgeber Schweden und Olympiasieger Kanada gewann die Schweiz nun auch gegen den dritten vermeintlich grossen Gegner aus Tschechien.
Ende des ersten Drittels eröffnete Andres Ambühl (18') mit einem Slapshot im Powerplay das Skore. Durch einen Doppelschlag von Hudler konnte Tschechien vor Ende des zweiten Drittels zum 2:2 ausgleichen. Reto Suri, der im Kanadaspiel zum Penaltyhelden avancierte, setzte mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:2 den Schlusspunkt.
Das nächste Spiel findet morgen gegen Aufsteiger Slowenien statt. Mit drei Siegen und acht Punkten steht die Schweiz auf dem ersten Tabellenzwischenrang. Wenn die Schweizer Eishockeyaner so weiter powern, sollten mindestens die Viertelfinals in Reichweite liegen.
NSU-Prozess hat begonnen
In München hat der Prozess gegen die rechtsextreme Terrorzelle NSU begonnen. Beate Zschäpe und vier ihrer Helfer müssen sich unter anderem für zehn Morde verantworten.

Von Julia Gehler
06.05.2013 11:37
Vor Beginn des Prozesses um den «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU) herrschen vor dem Strafjustizzentrum in München scharfe Sicherheitsvorkehrungen. Zahlreiche Polizeibeamte stehen rund um das Gebäude im Einsatz.
Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe betrat mit verschränkten Armen den Saal und machte einen gefassten Eindruck. Die mutmassliche Neonazi-Terroristin muss sich als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU verantworten.
Der Zwickauer Terrorzelle werden unter anderem die Morde an neun türkisch- und griechischstämmigen Kleinunternehmern sowie eine deutschen Polizistin vorgeworfen. Die anderen beiden Mitglieder dieses Trios neben Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, haben sich zu einem früheren Zeitpunkt das Leben genommen. Vier mutmassliche Helfer stehen neben der mutmassliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe in München vor Gericht.
60 Anwälte vertreten die rund 80 Angehörigen und Opfer, die als Nebenkläger auftreten. Das Verfahren gilt als eines der bedeutendsten in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Prozessbeginn hatte sich um knapp drei Wochen verzögert, nachdem das Bundesverfassungsgericht Korrekturen bei der Vergabe der Journalistenplätze verlangt hatte.
SVP erhält Unterstützung von Calmy-Rey
Die frühere SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist der Meinung, dass eine Volkswahl «gut für das Gleichgewicht zwischen Bundesrat und Parlament» wäre. Damit erhält die SVP Unterstützung aus den Reihen der SP.

Von Nadja Maurer
05.05.2013 10:03
Obwohl die SP die Volkswahlinitiative der SVP ablehnt, stellt sich eine prominente Exponentin gegen die Linie ihrer Partei: Die frühere SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey fände es eine gute Idee, wenn das Volk den Bundesrat wählen könnte.
«Die Volkswahl wäre positiv für das Gleichgewicht zwischen Bundesrat und Parlament», sagt Calmy-Rey zur «Schweiz am Sonntag». Heute sei dieses Gleichgewicht gestört: «Das Parlament hat gegenüber der Regierung zu viel Gewicht. Aus meiner Zeit als Regierungsrätin in Genf weiss ich, dass die Regierung über eine grössere Legitimität verfügt, wenn sie direkt vom Volk gewählt wird.»
Ein bisschen mehr Führungsstärke würde dem Bundesrat guttun, meint Calmy-Rey. So können vermehrt eigene Visionen entwickelt werden. Angst vor dem drohenden Einfluss von Geldgebern auf die Wahlen hat sie allerdings keine: «Der Einfluss von Geldgebern liesse sich einschränken, indem man griffige Gesetze über die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen erlässt. Bundesrat und Parlament hätten die Möglichkeit dazu.»
Auch betreffend Wahlkampfzwang macht sich Calmy-Rey keine Sorgen. Sie sieht darin sogar Vorteile: «Positiv finde ich, dass Kandidaten aus der Romandie gut Deutsch sprechen müssten, wenn sie in der ganzen Schweiz Wahlkampf machen wollten – und die Deutschschweizer müssten Französisch beherrschen.» Dies stärke den Zusammenhalt.
Traumstart der Schweizer Eishockey-Nati
Simpsons Team schockte den Gastgeber Schweden mit einem hart erkämpften 3:2 zum WM-Auftakt. Der Coup gelang dank guter Organisation und einer unschweizerischen Kaltblütigkeit im Abschluss.
Von Mirco Eichelberger
04.05.2013 09:08
Das 3:2 zum WM-Start ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Das Team von Coach Sean Simpson holte den Sieg vor 12 500 Zuschauern mitten im Zentrum der schwedischen Eishockeybewegung, und er gibt dem noch relativ unerfahrenen Schweizer Team Moral für die Fortsetzung des Turniers.
Die Schweizer Nati war nicht unbedingt mit sehr viel Kredit an die WM nach Schweden gereist. Nun straften sie die Kritiker gleich bei erster Gelegenheit Lügen. Dank einem starken Auftritt setzten sich die Schweizer gegen sehr zahme Gastgeber völlig verdient durch.
Einzig die Powerplay-Ausbeute sollte dem Trainer Sean Simpson noch zu denken geben. In fünf Versuchen gelang den Schweizern nicht ein Tor und die Chancenquote gehört auch in kein Portfolio.
Es gibt also noch etwas Raum zur Steigerung, wenn morgen Sonntag mit Kanada der nächste Grosse ansteht – einer, der immerhin Olympiasieger ist.
Schweizer zahlen zu viel für Zahnarztbesuche
Ein Tarifvergleich könnte den Schweizern jährlich hunderte Millionen Franken sparen.

Von Elisabeth Riedel
03.05.2013 10:54
Auf der Internetplattform Schweizer Zahnarztvergleich können Patienten die Offerte ihres Zahnarztes für eine bestimmte Behandlung eintragen. Die Konkurrenz dann günstigere Gegenofferten einreichen.
Vor allem bei Implantaten, Brücken und Kronen kann viel Geld gespart werden.
Stefan Kristof von Zahnfee 2.8, einer Zahnarztpraxis, die Zahndienstleistungen für Menschen mit niedrigem Einkommen anbietet, erklärt die Tiefpreise: «Wir arbeiten mit den gleichen Materialien aus der Schweiz und haben dieselbe Laborausstattung wie anderswo.» Die Zahnärzte würden jedoch auf einen Teil ihrer Leistungen verzichten. «Wir haben sehr viele Patienten und arbeiten viel.
Die Zahnärzte sehen ihre Preise nicht gern im Internet stehen. Es gebe zwar eine Pflicht zur Veröffentlichung der Tarife, doch diese seien meist lediglich in den Praxen ausgelegt. «Gewisse Zahnärzte empfinden den Offertenvergleich als Eingriff in das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und ihren Patienten», so von Arx, vom Schweizer Zahnarztvergleich.
Bayern deklassiert Barcelona
Auch im Rückspiel des Champions League Halbfinalspiel gewannen die Bayern überlegen mit 3:0 gegen Barcelona. Da sich am Dienstag bereits die Dortmunder für den Finale qualifiziert hatten, kommt es zum ersten Champions League Finale das zwei Deutsche Mannschaften bestreiten.

Von Michael Sieber
02.05.2013 09:19
Nach dem 0:1 durch Robben hätten die Spanier bereits fünf Tore erzielen müssen, um in den Final einzuziehen. Nach diesem Tor wechselte Barcelona Trainer Tito Vilanova. Xavi und Inesta wurden vom Platz genommen. Zusammen mit dem derzeit verletzten Messi, waren sie in der vergangenen Zeit ein geniales Sturmtrio. Diese Auswechslungen wirkte wie ein verfrühtes Aufgeben.
Zu allem Übel für die Spanier, schoss Piqué in der 72. Minute auch noch ein Eigentor. Und per Kopf erzielte Müller in der 76. Minute das Endergebnis 3:0.
Am 25. Mai werden im Londoner Wembley Bayern München auf Borussio Dortmund treffen. Doch schon am kommenden Samstag kommt es zu einer Hauptprobe. In der Bundesliga spielt Bayern in Dortmund.
Dortmund im Champions League Finale
Kein Wunder für Madrid! Nach einem 4:1 im Heimspiel gegen Real Madrid reichte Borussia Dortmund noch ein 0:2 nach. Borussia Dortmund erreichte somit den Final der Champions League.

Von Melanie Frick
01.05.2013 09:32
Borussia Dortmund reist zum zweiten mal, nach 1997 in den Champions League Final. In der Schlussphase des gestrigen Spiels jedoch wankten die Deutschen gewaltig.
Obwohl die Königlichen von Real Madrid bereits in der ersten Viertelstunde zeigten, das sie sich nach der 4:1 Niederlage gegen den Borussia Dortmund noch nicht aufgegeben haben, waren sie für die gut organisierte Dortmunder Abwehr kaum mehr gefährlich. Am Ende reicht es doch nicht.
Borussia Dortmund wird voraussichtlich im Finale auf Bayern München treffen.
Fusion zwischen Neuchâtel Xamax 1912 und dem FC Serrières nun offiziell
Gestern wurde der neue Verein Neuchâtel Xamax FCS an seiner Gründerversammlung neu lanciert. Das Ja-Quorum von 75 Prozent wurde in beiden Vereinen erreicht.
Von Marcel Freuler
30.04.2013 00:55
Neuer Präsident des Neuchâtel Xamax FCS wird André Vuillemez. Auch Gilbert Facchinetti, Ehrenpräsident von Xamax, ist im Vorstand mit von der Partie. Nach dem Konkurs musste der Schweizer Traditionsklub Xamax in der 2. Liga Interregional neu starten. Dank der Fusion mit dem FC Serrières wird die neue Mannschaft ab nächster Saison in der 1. Liga Classic spielen.
Das neue Logo des Vereins besteht aus dem bereits vorhandenen „X“ für Xamax auf rotem Hintergrund und dem Schriftzug vom FC Serrières. Die Mannschaft wird ihre Heimpartien in der Maladière austragen.
Die «Märlikönigin» ist gestorben
Trudi Gerster ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Generationen von Kindern sind mit ihrer Stimme gross geworden.

Von Julia Gehler
29.04.2013 10:53
Sie hat sich gewünscht 100 Jahre alt zu werden. Im Alter von 93 Jahren ist die Märchenerzählerin Trudi Gerster nun friedlich im Kreis der Familie gestorben. Bis ins hohe Alter trat die «Märlikönigin» auf und zog Kinder in ihren Bann.
Ihr St.Galler Dialekt und der einleitende Satz in jedes ihrer Märchen «Es isch emol» sind seit 1939 für viele Schweizer ein Teil ihrer Kindheit. Sie hat es verstanden Geschichten so zu erzählen, dass man völlig in ihren Bann gezogen wurde.
Die ausgebildete Schauspielerin kam durch einen Märchenfee-Job in Berührung mit dem Geschichten-Erzählen. Der Erfolg an der Landesausstellung 1939 war riesig. Die damals 19-jährige Trudi Gerster startete ihre Karriere als «Märlikönigin». Diesen Namen gab sie sich selber, nachdem sie klar machte, dass sie nicht als «Märlitante» bezeichnet werden möchte.
1968 schlug sie den Weg in die Politik ein. Sie wurde als eine der ersten Frauen in ein schweizerisches Parlament gewählt, in den Grossen Rat von Basel. Dort wohnte sie seit ihrer Heirat. Sie setzte sich 20 Jahre lang vor allem für Umwelt, Frauenrechte und Kulturschaffende ein.
1998 wurde Trudi Gerster zur beliebtesten Kulturschaffenden der Schweiz gewählt und erhielt 2005 den Ehren-Prix-Walo. 2009 erschien die Hommage «Die Märchenkönigin», indem Trudi Gerster als stolze Künstlerin, Matriarchin und kluge Frau dargestellt wird.
Schneider-Ammann will Mietpreise senken
Im Kampf gegen unerwünschte Folgen der Zuwanderung rückt nun der Immobilienmarkt ins Zentrum. Der Bund prüft Massnahmen gegen die Wohnungsnot. Dabei steht die Offenlegung von Mietzinserhöhungen bei Mieterwechseln im Vordergrund.

Von Nadja Maurer
28.04.2013 09:41
Am Mittwoch hat der Bundesrat entschieden: Die Ventilklausel wird aktiviert. Bundesrätin Simonetta Sommaruga räumte vor den Medien ein, dass dadurch die Zuwanderung aus der EU nur bedingt eingeschränkt werde. Zusätzliche Massnahmen seien nötig, um die unerwünschten Folgen der Personenfreizügigkeit zu bekämpfen. Es müsse unter anderem dafür gesorgt werden, dass auch in den Städten weiterhin genug günstiger Wohnraum zur Verfügung stehe.
Johann Schneider-Ammanns Departement, welches für die Wohnungspolitik zuständig ist, habe bereits im März eine Umfrage bei den Ämtern zur aktuellen Wohnungssituation gemacht. Die Prognose ist ernüchternd. In der Region Zürich sowie am Genfersee werde sich die Wohnungsnot auf absehbare Zeit nicht entschärfen – im Gegenteil: «Die Gebiete mit starker Marktbeanspruchung dürften sich kreisförmig um die attraktiven Zentren weiter ausdehnen», heisst es darin.
Mittelstand betroffen
Für Mieter mit kleinem Budget dürfte es «noch schwieriger werden, in der Nähe von Arbeitsplätzen bezahlbare Wohnungen zu finden», schreibt Schneider-Ammanns Departement weiter. Auch für «betagte Menschen, kinderreiche Familien oder Menschen mit Behinderung» werde es immer schwieriger, eine geeignete Bleibe zu finden. Weiter heisst es: «Von der angespannten Marktsituation in den Städten sind auch Angehörige des Mittelstands betroffen.»
In der Auslegeordnung sind dann auch gleich mehrere Massnahmen zur Förderung des Baus und des Erhalts günstiger Mietwohnungen aufgelistet und bezüglich ihrer Zweckmässigkeit beurteilt. Der freisinnige Bundesrat setzt demnach auf Transparenz und finanzielle Anreize, tiefere Einschnitte in den Markt lehnt er ab. Unter anderem empfehle Schneider-Ammann, dass Vermieter bei Mieterwechseln die Mietzinserhöhung künftig obligatorisch offenlegen müssten. Davon erhoffe er sich eine preisdämpfende Wirkung. Hingegen wendet er sich offenbar gegen eine Begrenzung der Zinserhöhungen bei Mieterwechseln.
Keine zinslosen Darlehen
Bei Einzonungen auf die Mehrwertabgabe verzichten und das Geld für den Bau günstigerer Wohnungen einsetzen: Mit diesen finanziellen Anreizen verspreche sich Schneider-Ammann mehr gemeinnützigen Wohnbau. Nachdem der Wirtschaftsminister noch im März Sympathien für direkte zinslose Darlehen des Bundes für verbilligte Mietwohnungen zeigte, nimmt er somit nun Abstand davon.
Einem US-Bürger droht in Nordkorea die Todesstrafe
Das Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea wird zunehmends schlechter. Nordkorea will einem Amerikaner den Prozess machen - wegen angeblicher Umsturzversuche. Im schlimmsten Fall droht dem US-Bürger Pae nach Meinung von Beobachtern die Todesstrafe.

Von Mirco Eichelberger
27.04.2013 10:36
Pyongyang wirft dem US-Amerikaner Kenneth Pae vor, er habe die kommunistische Regierung in Nordkorea stürzen wollen. Im November 2012 war er mit Touristen durchs Land gereist.
Er habe seine ihm vorgeworfenen Verbrechen gestanden, berichteten die Staatsmedien des kommunistischen Landes am Samstag. Pae müsse sich dafür vor dem Obersten Gericht verantworten. Im schlimmsten Fall droht ihm die Todesstrafe meinen Nordkorea-Experten.
In den vergangenen Wochen spitzte sich der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel stark zu. Nordkorea provozierte seine Gegner mit Raketenstarts und Atomtests und drohte mit Atomangriffe auf Südkorea und die USA.
Europa League: Basel verliert in letzter Minute
Der FC Chelsea gewann gestern Abend gegen Basel in der Nachspielzeit mit 2:1.

Von Elisabeth Riedel
26.04.2013 11:33
95e Minute. David Luiz schiesst unter der Mauer durch und trifft zum 1:2! Sommer ist noch dran, kann den Ball aber nicht um den Pfosten drehen. Und dann Abpfiff.
Für die Engländer ist die Europa League nach Vorrunden-Aus in der Königsklasse sowie den Halbfinal-Pleiten in Liga- und FA Cup die letzte Titelchance. Entsprechend engagiert ging die Truppe des zum Saisonende scheidenden spanischen Trainers Rafael Benitez im St. Jakob-Park in die Partie und belohnte sich mit einem frühen Treffer.
In der 86e Minute konnte kBasel, nach einem wilden Durcheinander, einen Penalty erzielen. Fabian Schär verwandelte den Penalty gnadenlos.
Lewandowski bodigt Real
Nach der starken Leistung der Bayern am Dienstag, ziehen die Dortmunder nach und besiegt Real Madrid zuhause 4:1. Alle vier Tore erzielte Robert Lewandowski.

Von Michael Sieber
25.04.2013 09:28
Schon Nach acht Minuten Jubelten die Gastgeber: Mario Götze, der am Vortag seinen Wechsel zu Bayern München offiziell bestätigte, flankte zur Mitte. Dort drückte Robert Lewandowski den Ball über die Linie. Mit dem 1:1 kurz vor der Pause glich Christiano Ronaldo aus. Dies war das 50. Champions League Tor des Portugiesischen Nationalspielers.
Kurz nach der Pause traf Lewandowski zum 2:1 und kurz darauf zum 3:1. Auch den Penalty den die Deutschen in der 67. Minute zugesprochen bekamen, verwandelte der vierfache Torschütze souverän.
Den Rekord der meisten Tore in einem Champions League Spiel hält aber Barcelonas Ausnahmetalent Lionel Messi. Letztes Jahr schoss er fünf von sieben Toren gegen Bayern Leverkusen.
Bayern mit einer Glanzleistung im CL-Halbfinale
Bayern gewinnt gegen Barca mit 4:0 im Champions League Halbfinale. Die Defensive von Barcelona schien total überfordert.

Von Melanie Frick
24.04.2013 09:18
Barca kam im gestrigen Spiel gegen Bayern München nicht in die Gänge. Trotz über 60% Ballbesitz tanzte Bayern Barca auf der Nase herum. Die Bayern machten die Räume eng und lieferten ein wirklich gutes und unterhaltsames Spiel ab. So war es auch nicht verwunderlich, das die Bayern jedes mal Brandgefährlich wurden, wenn sie in die nähe des Barca-Strafraums kamen.
Lichterlöschen bei der AC Bellinzona?
Schon 109 Jahre besteht der Traditionsklub AC Bellinzona. Nun wurde über den Challenge League Verein der Konkurs eröffnet.
Von Marcel Freuler
23.04.2013 00:31
Gestern verweigerte der Konkursrichter, Marco Ambrosini dem Tessiner Fussballverein einen Aufschub von zwei Wochen. Dieser Entscheid war wohl nicht zu umgehen, denn die AC Bellinzona ist mit 8.5 Millionen Franken hoch verschuldet.
Weil die AC Bellinzona gegen das Urteil von Marco Ambrosini Beschwerde eingelegt hatte, fand die gestrige Partie gegen den FC Wil trotzdem statt. Die Tessiner belegen aktuell immer noch den zweiten Tabellenplatz der Challenge League, denn die Partie gegen den FC Wil, wurde 2:3 gewonnen.
Möglicherweise hat Hakan Yakin gestern sein letztes Tor für den Tessiner Traditionsklub geschossen, denn es scheint eher unwahrscheinlich, dass die Tessiner den Konkurs noch abwenden können.
Zu viele Anglizismen im SRF für Nationalrat
Für den Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas sollten Sendungstitel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Landessprache sein. Die SRG kontert, sie greife nur Trends auf.

Von Julia Gehler
22.04.2013 10:05
Englische Sendungstitel wie «The Voice of Switzerland» oder «Happy Day» sind laut CVP-Nationalrat Martin Candinas überflüssig. Er argumentiert, dass der Bund sich durch das Sprachengesetz verpflichtet, den Austausch und die Verständigung unter den hiesigen Sprachgemeinschaften zu fördern. «Ich verstehe nicht, wieso Englisch die einzige Sprache sein soll, die Sendungen interessant macht. Sind unsere Landessprachen so langweilig, dass wir keine vernünftigen Titel finden?», fragt sich der CVP-Politiker.
Candinas hat eine Interpellation an den Bundesrat eingereicht, welche bei anderen Politikern aus allen Lagern auf offene Ohren gestossen ist. Darunter auch Jungpolitiker Cédric Wermuth (SP) und Lukas Reimann (SVP).
Die SRG wehrt sich und sagt, es gäbe «keine SRG-weiten Regeln betreffend Anwendung von Anglizismen». Andererseits lasse sich der Inhalt eines Formats im Englischen oft kurz und prägnant auf den Punkt bringen und Anglizismen seien, vor allem in der Deutschschweiz, Realität.
Zwei Lawinentote im Puschlav
Der späte Winter fordert weitere Opfer: Am Wochenende sind zwei Männer aus Basel im Val di Campo GR in einer Lawine ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Auch in den USA ist der Winter noch nicht zu Ende: Bei einem Lawinenunglück starben fünf Snowboarder.

Von Nadja Maurer
21.04.2013 10:18
Sechs Schneeschuhläufer aus Basel wurden am Freitagnachmittag von einer Lawine im bündnerischen Val di Campo überrascht. Sie wollten von der SAC-Hütte Saoseo in Richtung Lagh da Saoeso im Bernina-Gebiet, wo sich kurz nach Passierung des Sees eine Lawine am Hang löste.
Unter den Erfassten befinden sich drei Männer und eine Frau. Sie wurden komplett verschüttet. Die beiden Frauen, die nicht mitgerissen wurden, alarmierten die Rettungskräfte und begannen mit der Suche.
Vier Verschüttete konnten gerettet werden, zwei Männer im Alter von 50 und 59 Jahren wurden jedoch in kritischem Zustand geborgen und erlagen ihren Verletzungen im Spital. Gemäss der Kantonspolizei Graubünden, waren die Mitglieder der Gruppe gut ausgerüstet.
Fünf Snowboarder sterben in Colorado
Auch der Winter in den USA forderte dieses Wochenende Lawinenopfer: In Colorado wurden fünf Snowboarder von einer 180 Meter breiten Lawinen begraben. Die Such- und Rettungsmannschaften konnten nur noch deren Leichen bergen. Ein sechster Snowboarder, der ebenfalls von der Lawine überschüttet wurde, konnte sich den Angaben zufolge aus den Schneemassen retten und holte Hilfe. Das Unglück ereignete sich auf dem Loveland Pass in den Rocky Mountains.
Mindestens 17 Lawinentote diesen Winter in der Schweiz
Gemäss der Nachrichtenagentur sda sind in diesem Winter bisher mindestens 17 Personen durch Lawinen ums Leben gekommen. Im vorangehenden Winter wurden insgesamt 19 tödliche Lawinenunfälle registriert. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 25 Lawinentoten.
Bostoner Attentäter getötet
Einer der beiden verdächtigten Attentäter von Boston wurde bei einem Schusswechsel in einem Vorort der Grossstadt getötet. Die Verfolgungsjagd nach dem Zweiten ist noch im Gang.

Von Elisabeth Riedel
21.04.2013 10:00
Nach einem Schusswechsel mit den verdächtigen Attentätern, ist laut Polizei, einer der beiden ums Leben gekommen. Bei den Attentätern handelt es sich wahrschenlich als Brüder. Der Zweite ist noch flüchtig.
9000 bis 10'000 Polizisten seien dabei, die Häuser in Watertown nach dem flüchtigen mutmasslichen Attentäter zu durchsuchen, berichtet CNN.
Auch ist laut CNN mit einer Reihe konzrollierter Sprengungen in Watertown zu rechnen. Nicht nur die von den mutmasslichen Attentätern verstreuten Sprengsätze, jeder verdächtige Gegenstand werde von Experten gesprengt.
Schwere Explosion in einer Düngemittelfabrik in Texas fordert 60 Tote
Bei einer schweren Expolosion in einer Düngemittelfabrik in Texas sind laut US-Medienberichten mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Duzende weiter seien verletzt worden, viele von ihnen schwer.

Von Michael Sieber
18.04.2013 10:44
Eine riesige Rauchwolke war über der Fabrik in der Ortschaft West zu sehen, Gebäude standen in Flammen. Der US-Sender CBS berichtet von mindestens 60 Toten. Laut dem Bürgermeister von West wurden bis zu 80 Häuser zerstört. Betroffen sind auch eine Schule und ein Altenheim. Offenbar wurden auch Feuerwehrleute bei einer zweiten Explosion verletzt.
Auf einem nahegelegenen Sportplatz ist ein Erstversorgungszentrum eingerichtet worden, Krankenwagen und Hubschrauber bringen die Verletzten in umliegende Spitäler.
Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Die Explosion war aber so heftig, das angrenzende Gebäude eingestürzt seien. Da immer noch ein Tank voll mit Düngemittel intakt ist, wurden die Bewohner von West aufgefordert, Ihre Wohnungen zu verlassen.
SC Bern holt sich seinen 13. Meistertitel
Der SC Bern gewann im Heimspiel gegen Fribourg mit 5:1. Das in der Best-of-7-Finalserie und holte sich somit den Meistertitel.

Von Melanie Frick
17.04.2013 11:03
Aus der Hockeysicht gesehen, war es ein langweiliges Spiel. Als das 1:0 gefallen war, war bereits klar das Gottéron keine Chance mehr haben wird. Die grösste Zuschauerkulisse Europas hatte eine elektrisierende, stimulierende Wirkung auf die Berner und die Freiburger verloren in diesem Treibhaus der Emotionen den Mut und damit auch das Spiel. Die Berner hatten in keinem Spiel dieser Saison so viel Energie wie beim Gestern.
Lausanne HC hat die Liga Qualifikation gewonnen und steigt auf in die NLA.
Terroranschlag in Boston – die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand
In der Nähe des Bostoner Marathonlaufs explodierten gestern zwei Bomben. In der Nähe einer Bibliothek soll es zu einer weiteren Explosion gekommen sein. Zwei Menschen verloren ihr Leben und laut CNN wurden über 100 Menschen bei den Detonationen verletzt.

Von Marcel Freuler
16.04.2013 00:46
Die ersten Explosionen ereigneten sich hinter der Zuschauertribüne im Zielbereich circa drei Stunden nachdem die ersten Marathonläufer das Ziel erreicht hatten. An dem Marathon nahmen mehr als 20'000 Läufer teil wobei hunderttausende Zuschauer den Anlass von den Strassen aus mitverfolgten.
Die amerikanische Luftverkehrsbehörde verhängte eine Flugverbotszone über Boston im US-Staat Massachusetts. Auch in New York wurden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. Wer hinter dem Terroranschlag steckt ist derzeit noch nicht bekannt.
Böögg prophezeit schlechten Sommer
Wie der zähe Winter, hielt es der Böög gestern am Zürcher Sechseläuten sehr lange aus. Der Kopf des Bööggs explodierte erst nach 35 Minuten und 11 Sekunden. - das drittschlechteste Ergebnis das bisher gemessen wurde.

Von Marcel Freuler
16.04.2013 00:36
Um Punkt 18 Uhr wurde der Scheiterhaufen vom Martin Gehrer, Regierungspräsident des Kantons St. Gallen entzündet. Der Gastkanton St. Gallen nahm schon zum zweiten Mal am Zürcher Volksfest teil.
Laut der zürcherischen Volksweisheit gibt es dieses Jahr einen miserablen Sommer, denn je länger es geht bis der Kopf des Böögs explodiert, desto schlechter soll der Sommer werden. Letztes Jahr explodierte der Böögg nach 12 Minuten und 7 Sekunden – trotzdem wurde der Sommer verregnet.
Gestern Nachmittag begann im Nationalrat die Sondersession (Familieninitiative). Einige Volksvertreter aus Zürich und St. Gallen nahmen lieber am Zürcher Volksfest teil. Dieses Jahr durften die Frauen der Gesellschaft Fraumünster nicht mit den Männer Zünften am Umzug teilnehmen. Die Frauenzunft marschierte eine Stunde vor den Zünften der Männer durch die Innenstadt.
SVP hat falsch gerechnet
Laut der Volkspartei sind die Hälfte der Asylbewerber kriminell. Diese Zahl stimmt aber nicht.

Von Julia Gehler
15.04.2013 14:12
Mitte März schrieb Nationalrat Christoph Mörgeli in der «Weltwoche»: «Am verheerendsten sieht es im Asylwesen aus: 2010 wurden von 36'116 Asylanten 17'251 strafrechtlich verurteilt. Jeder zweite Asylbewerber ist kriminell.» Christoph Blocher bestätigte diese Aussage auf seinem Sender Teleblocher: «50 Prozent von den Asylsuchenden sind kriminell.»
Mörgeli hat die Zahlen aus einem Referat von Christian Schwarzenegger, Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Zürich, an einer Tagung der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Kriminologie Anfang März in Interlaken.
Der Nationalrat Mörgeli hat dabei einen Fehler gemacht. Laut Schwarzenegger sind die 17'251 Verurteilungen bezogen auf Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz. Unter den Asylsuchenden kam es zu 3167 Verurteilungen. Das entspricht knapp 9% und nicht der Hälfte.
Weder Christoph Mörgeli noch Christoph Blocher haben sich zu den Zahlen geäussert.
Deutschland erhöht Druck auf die Schweiz
Ein weiterer Rückschlag für die Schweiz im Kampf gegen den automatischen Informationsaustausch: Von der Abgeltungssteuer und bilateralen Verhandlungen will Deutschland laut einem Bericht nichts mehr wissen.

Von Nadja Maurer
14.04.2013 11:45
Die sechs grössten EU-Staaten fordern den automatischen Informationsaustausch als Standard für ganz Europa. Sie wollen ausserdem, dass auch mit Drittstaaten darüber verhandelt wird. Der Druck auf das Schweizer Bankgeheimnis nimmt damit weiter zu und nun fällt ihr gemäss Bericht der SonntagsZeitung auch Deutschland in den Rücken.
Die Abgeltungssteuer für die Beilegung des Steuerstreiks sei keine Alternative mehr und Deutschland wird mit der EU die Einführung des Informationsaustausches verlangen. Das macht das deutsche Finanzministerium gegenüber der SonntagsZeitung klar. Der finanzpolitische Sprecher von CDU/CSU, Klaus-Peter Flosbach, erteilt zudem weiteren bilateralen Verhandlungen mit der Schweiz eine Abfuhr: Angesichts der neuen Entwicklungen erscheine ein «umfassender Ansatz über Brüssel» vorzugswürdig, sagt er gegenüber der Zeitung.
"Die Länder, die sich jetzt den Initiativen nicht anschliessen, kommen unter Druck", sagt Norbert Walter-Borjans, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen.
Noch deutlicher werden linke Politiker. Die Schweiz werde nicht darum herumkommen, den Informationsaustausch einzuführen, so Carsten Kühl, Finanzminister von Rheinland-Pfalz.
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf macht gegenüber der «SonntagsZeitung» klar, dass Alternativen zum Konzept einer Abgeltungssteuer erarbeitet werden müssen. Dazu gehöre auch der Informationsaustausch.
Der Staat verrechnet WEF-Einsatz per Excel-Tabelle
Der Auftrag ist klar: Die Armee unterstützt die Bündner Kantonspolizei beim WEF in Davos. Darfür verrechnet der Staat dem Kanton jene Kosten, die über den WK hinausgehen. So weit, so gut.
Von Mirco Eichelberger
13.04.2013 09:21
Nebst den zusätzlichen Beteiligung des Bundes an maximal drei Millionen Franken an den Sicherheitskosten der Polizei, werden alle Aufwendungen, die über den ordentlichen Wiederholungskurs hinausgehen, verrechnet. Damit werden Aufgaben zum Schutz von völkerrechtlich geschützten Personen wie Staatsoberhäuptern abgegolten.
Wie der Tagesanzeiger heute morgen berichtete, sei allerdings die Abrechnung des zuständigen Staatssekretariates (SECO) für den Armee-Einsatz am WEF 2011 ungenügend kontrolliert worden. Das Verteidigungsdepartement (VBS) verrechnete den Bündnern für den Armee-Einsatz am WEF 2011 statt sechs Millionen lediglich rund 250'000 Franken. Doch das ist noch nicht alles:
Zum Einen wurden Dinge verrechnet, die keinen direkten Bezug zum WEF haben sollen und zum Zweiten fehlen viele Quittungen, die der simplen Excel-Tabelle zur Verrechung nicht einmal beigefügt wurden.
Weniger Asylgesuche in der Schweiz
Die Zahl der Asylsuchenden in der Schweiz ist stark zurückgegangen. Von Januar bis März 2013 sind fast ein Zehntel weniger Asylgesuche gestellt worden als im letzten Quartal 2012.

Von Elisabeth Riedel
12.04.2013 10:37
Das Bundesamt für (BFM) sieht verschiedene Gründe für den Rückgang. Einerseits seien weniger Afrikaner nach Europa eingereist. Zum Anderen zeigen die Massnahmen des BFM Wirkung. Die Einführung des 48-Stunden-Verfahrens sei mitverantwortlich.
Seit August erhalten Asylsuchende aus Ländern, die für die Schweiz kein Visum benötigen, den erstinstanzlichen Entscheid in 48 Stunden im Empfangszentrum.
Gemäss BFM zeigt auch die Praxisänderung bei Dublin-Mehrfachgesuchen Wirkung. Seit April 2012 werden solche Gesuche nicht mehr entgegengenommen, sofern die Rückkehrenden vor weniger als sechs Monaten in den zuständigen Dublin-Staat überstellt wurden.
Im ersten Quartal 2013 wurden insgesamt 5759 Asylgesuche gestellt. Das entspricht einer Abnahme von 612 Gesuchen im Vergleich zum Vorquartal.
Die wichtigsten Herkunftsländer waren Nigeria (682 Gesuche), Tunesien (640 Gesuche) und Eritrea (545 Gesuche).
Grossbrand in Brugg
Auf dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch, ist gestern Abend kurz nach 22 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr war nötig um das Feuer zu löschen.

Von Michael Sieber
11.04.2013 10:23
Noch um Mitternacht war das Feuer nicht unter Kontrolle und es rauchte noch stark. „Der Brand hat sich durch mehrere Stockwerke gefressen und und vor allem im Inneren des Gebäudes gewütet“. Sagte Bernhard Grasser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, gestern Abend. Er rechnet damit, das erst heute bei Tageslicht der genaue Schaden ermittelt werden kann, dieser aber hoch sein wird.
Um die Flammen zu bändigen, war ein Grossaufgebot der Feuerwehr nötig. Da sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand im Gebäude befand, wurde niemand verletzt. Wie die Aargauer Kantonalspolizei jedoch mitteilte, brach jedoch ein Feuerwehrmann während den Löscharbeiten wegen Erschöpfung zusammen. Die Brandursache ist weiterhin Unklar.
Jedes zehnte Kind in der Schweiz ist laut UNICEF von Armut betroffen
Fast 10 Prozent der Schweizer Kinder sind von Armut betroffen. Die daraus resultierenden Folgen halten ein Lebenlang an. Laut einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF zur Situation der Kinder in den 29 untersuchten Industrienationen liegt die Schweiz auf Platz 8. Besonders im Bildungsbereich schnitt sie unterdurchschnittlich ab.

Von Melanie Frick
10.04.2013 09:38
Fünf Bereiche wurden für den Ländervergleich von 29 Industriestaaten untersucht. Alle Bereiche haben Einfluss auf Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern unter 18 Jahren (Wohnsituation, materieller Wohlstand, Gesundheit und die Sicherheit, die Risikobereitschaft sowie die Bildung). Am Besten abgeschnitten hat die Niederlande auf dem fünften Platz liegt Deutschland.
Folgen der Krise
Die UNICEF-Mitarbeiterin Chris de Neubourg sagte bei der Präsentation der Studie: „Die Auswirkungen der Krise in Europa geben uns zu denken“ und „Die Schuldenreduktion darf nicht auf Kosten von Investitionen für die Jugend erfolgen“. Das würde die Wirtschaftliche Zukunft eines Landes gefährden. „Wen ein Land Sparmassnahmen ergreife, müsse darauf geachtet werden, dass die Kinder möglichst von ihnen verschont bleiben“, betonte de Neubourg weiter.
Kinderarmut auch in reichen Ländern
Im Bericht wird jedoch darauf hin gewiesen, dass das Bruttosozialprodukt von einem Land nur wenig Auskunft über die Kinderarmut gibt. UNICEF schriebt:“ In einem reichen Land ist die Lage der Kinder nicht automatisch besser als in einem ärmeren“.
Die Schweiz rangiert auf Platz 9. im Bereich „materieller Wohlstand“. In der Schweiz ist laut UNICEF rund jedes 10 Kind von Armut betroffen. Genau genommen 9,4 Prozent.
Nicht nur das Entwicklungspotenzial, sondern auch die Sozialisation und die Bildungsmöglichkeiten eines Kindes, werden von mangelnden finanziellen Mitteln beeinflusst.
Schweiz bei «Wohnsituation» auf Platz 1
Die Schweiz ist im Gesamtvergleich im UNICEF-Ranking im Vergleich zu 2011 um drei Plätze nach vorne gerückt, von Platz 11 auf Platz 8. Weitere Plätze der Schweiz:
1. Platz Wohnsituation und Umwelt
11. Platz Gesundheit und Sicherheit
11. Platz Verhalten und Risikobereitschaft
16. Platz Bildungsbereich
Diesen Umstand des Bildungsbereichs, wird von den Autoren damit erklärt, das es in der Schweiz eine niedrige Einschulungsquote gibt. Also nur wenige Frühförder- und Vorschulangebote. Was sich jedoch nicht zwingend negativ auf den weiteren Bildungsverlauf auswirkt.
Schweizer Kinder kiffen mehr
Gute Noten gab es bei der Kategorie Schwangerschaftsrate Platz 1 und für gesundes Körpergewicht Platz 2.
Schlechte Noten erteilte UNICEF für die Schweizer Kinder bei den Kategorien Risikoverhalten (Platz 26) und körperliche Betätigung (Platz 26) wie auch beim Cannabis-Konsum (Platz 28).
Abschliessend kam UNICEF zum Schluss, dass 87 Prozent der befragten Kinder in der Schweiz mit ihrem Leben zufrieden sind.
Schweiz Tourismus setzt auf Traditionen
In seiner neusten Kampagne wirbt Schweiz Tourismus mit altbewährten Schweizer Traditionen wie Alphornblasen, Schwingen oder Volksmusik.
Von Marcel Freuler
09.04.2013 01:07
Nach dem schlechten letzten Jahr rechnet die Schweizer Tourismusbranche im kommenden Sommer wieder mit mehr einheimischen Feriengästen. Grund dafür sollen die günstig gewordenen Hotelübernachtungen sein. Laut dem Direktor von Schweiz Tourismus, Jürg Schmid, sind die Preise für Übernachtungen zehn bis 15 Prozent günstiger als im Vorjahr.
Mit seiner neusten Kampagne „Sommer der lebendigen Traditionen“ will der Schweizer Tourismus vermehrt Personen aus der Europäischen Union anlocken. In den letzten Jahren kamen immer weniger Touristen aus der EU in die Schweiz. Die Logiernächte europäischer Feriengäste gingen letztes Jahr um neun Prozent zurück. Dafür wird die Schweiz als Feriendestination bei den Asiaten immer beliebter. Dies zeigt eine Zunahme der Logiernächte, die im letzten Jahr um fast 12 Prozent anstiegen. Die Asiaten lieben vor allem die Schweizer Natur und das Klima.
Schweiz Tourismus kann die lebendigen Traditionen der Schweiz mit einem Budget von 45.6 Millionen Franken bei Reiseveranstaltern im In- und Ausland vermarkten.
Margaret Thatcher ist gestorben
Die frühere Premierministerin Grossbritanniens Margaret Thatcher ist mit 87 Jahren verstorben. Niemand war länger im Amt des Premierministers als die «Eiserne Lady».

Von Julia Gehler
08.04.2013 17:10
Margaret Thatcher hat die Weltpolitik in den 1980er Jahren stark geprägt. Thatcher war von 1979 bis 1990 Premierministerin Grossbritanniens. Sie war die erste Frau auf diesem Posten.
Thatcher fuhr stets einen harten Kurs. Sie veränderte ihr Land in den elf Jahren im Amt als Premierministerin massgebend. Die Politik der «Eisernen Lady» hat stets polarisiert.
Unter der konservativen Politikerin wurden Sozialleistungen gekürzt, Gewerkschaften gebrochen und staatliche Unternehmen wie Telekom und Eisenbahn privatisiert. Die Ausgaben des Staates sowie die Steuern wurden deutlich gesenkt. Doch das eiserne Vorgehen war nicht zum Vorteil aller Engländer. Durch den «Thatcherismus» stieg die Zahl der Arbeitslosen auf über drei Millionen.
Ihr Spruch «I want my money back!» - «Ich will mein Geld zurück» wurde legendär. Mit dieser Aussage hat Thatcher 1984 eine grosszügige Rabatt-Regelung für ihr Land beim EU-Budget durchgesetzt.
Margaret Thatcher hatte bereits mehrere Schlaganfälle erlitten. Laut ihrer Tochter Carol war sie seit Jahren dement und hatte sich nurnoch selten in der Öffentlichkeit gezeigt.
Offshore-Leaks: Auch Kantonalbanken in Steueroasen-Affäre verwickelt
Die "SonntagsZeitung" berichtet: Offenbar sollen auch Kantonalbanken in die Steueroasen-Affäre involviert sein. Darunter jene aus Zürich, Luzern, St. Gallen und Graubünden.

Von Nadja Maurer
07.04.2013 10:41
Nicht nur die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse sondern auch die Kantonalbanken sollen in die Steueroasen-Affäre verwickelt sein. Die "SonntagsZeitung" beruft sich bei dieser Aussage auf Dokumente, die ihr im Rahmen von Offshore-Leaks vorliegen und konkrete Vorgänge zeigen. Die Kantonalbanken nehmen zu den Vorwürfen keine Stellung.
Die Veröffentlichung von geheimen Geschäften von Offshore-Gesellschaften erfolgte am Donnerstag. Medien aus 46 Ländern sind für diese spektakuläre Enthüllung verantwortlich. Die «SonntagsZeitung» machte publik, dass in der Schweiz rund 300 Personen und 70 Gesellschaften betroffen sind. Seit nun mehreren Wochen analysiert die Zeitung gemeinsam mit "Le Matin Dimanche" und einem weltweiten Journalistennetzwerk im Rahmen von Offshore-Leaks rund 2,5 Millionen Dokumente mit Kontounterlagen, E-Mails, Faxen und Passkopien.
Das Errichten von Briefkastenfirmen in Steueroasen, in diesem Falle im Pazifik oder in der Karibik, sei grundsätzlich nicht illegal, jedoch können die Strukturen zur Steuerhinterziehung missbraucht werden.
Vögele fliegt in den Halbfinal
Sie ist ein neuer Stern am Schweizer Tennishimmel. Die 23-jährige Stefanie Vögele (WTA 63) hat am WTA-Turnier in Charleston mit einem Sieg über Caroline Wozniacki (WTA 10) den Halbfinal erreicht.
Von Mirco Eichelberger
06.04.2013 10:13
Es kommt einer Sensation gleich: Stefanie Vögele besiegt die ehemalige Weltnummer 1, Caroline Wozniacki, und erreicht das Halbfinal am Sandplatzturnier in Charleston. Wozniacki, derzeit die Nummer 10 der WTA-Weltrangliste, musste sich in drei Sätzen geschlagen geben, nachdem sie den ersten mit 6:3 gewonnen hatte.
Im Halbfinal wartet nun die Serbin Jelena Jankovic (WTA 18) auf die Aargauerin. Auch diese Gegnerin stand bereits vor 5 Jahren an der Spitze der WTA-Weltrangliste. In der anderen Halbfinal-Partie stehen sich zum ersten Mal seit vier Jahren wieder einmal die Williams-Schwestern gegenüber.
Nach diesem Erfolg ist Vögele auf dem besten Weg, die bisherige Schweizer Nummer 1, Romina Oprandi (WTA 52) abzulösen.
Grosser Auftritt des FC Basels
Der FC Basel führte in London gegen Tottenham 2:0, ging dann aber mit einem 2:2 aus dem Spiel. Trotzdem: Die Mannschaft zeigte sich im Scheinwerferlicht Europas von der schönsten Seite.

Von Nadja Maurer
05.04.2013 09:28
Der FC Basel hat sich mit einer kämpferischen Leistung im Hinspiel in London gegen Tottenham eine gute Ausgangslage für den Einzug unter die besten vier Teams in Europa vor dem Rückspiel in einer Woche in Basel geschaffen. In einem Wettbewerb, indem sich Champions-League-Sieger wie Chelsea und Inter Mailand tummelten. Bisher haben erst drei Schweizer Klubs eine Halbfinal-Teilnahme im Uefa-Cup, einst Meistercup, heute Europa League, vorzuweisen: YB 1959, der FCZ 1964 und 1977 und zuletzt GC 1978.
"Hier zu bestehen, ist für uns die Herausforderung", hatte FCB-Trainer Murat Yakin am Tag vor dem Spiel gesagt. Dass mit dem gesperrten Philipp Degen und Park beide Aussenverteidiger fehlen, bereitete ihm Sorgen.
36'000 Besucher füllten am Matchabend das White Hart Lane Stadion. Sie sahen ein angriffstarkes, wirbliges Tottenham, das den Gegner unter Druck setzte. Und einen soliden und selbstbewussten FCB, der sich früh Chancen verspielte durch Schär und Streller, die zu ungenau schossen. Trotzdem führte der FCB nach 34 Spielminuten mit 2:0. Eine kleine Sensation. Doch die Euphorie hielt nicht lange an, denn in der 40. Minute und 58. Minute kam es dann zum Ausgleich durch Tottenham.
Das 2:0-Ergebnis bietet dem FC Basel eine gute Chance. Bereits zweimal stand der Club in einem Europa-Cup-Viertelfinal, zweimal schied er aus. Nächste Woche kann er die Bilanz im Heimspiel schönen.
Alpenpässe früher offen als letztes Jahr
Obwohl in den Bergen noch sehr viel Schnee liegt, sollen nächste Woche die Schneeräumungsarbeiten beginnen und einige Alpenpässe sollen im vergleich zum letzten Jahr früher geöffnet werden.

Von Melanie Frick
04.04.2013 10:47
Die Baudirektion von Kanton Uri rechnet damit, dass sie den Oberalp zwischen Uri und Graubünden schon am 26. April freigeben können. Das würde bedeuten, eine Woche früher als letztes Jahr. Obwohl es auch letztes Jahr sehr viel Schnee gab.
Etwa zwei Wochen früher als im Jahr 2012 soll die Furkapassstrasse vom Wallis ins Ursental geöffnet werden. Sie rechnen mit dem 24. Mai. An diesem Tag ist auch die Öffnung des Klausenpasses zwischen Uri und Glarus gedacht. Mit der Öffnung der Gotthardpassstrasse wird am 23. Mai gerechnet. Diese öffnungsdaten basieren aber laut der Urner Baudirektion auf Annahmen. Die genauen Öffnungszeiten sind Wetter abhängig.
Israel beschiesst Gasastreifen
Nach einer fünf Monatigen Waffenruhe haben Israelische Flugzeuge heute Nacht erstmals wieder den Gasastreifen beschossen. Verletzt wurde bei den Angriffen niemand.

Von Michael Sieber
03.04.2013 10:00
Die insgesamt drei Einschläge trafen unbewohnte Gebiete, niemand sei verletzt worden,
Dies war nicht der erste Raketenangriff seit der Waffenruhe. Bereits im Februar griffen militante Palästinenser den Süden Israels an. Dies als „Vergeltung“ für den Tod eines Palästinensers in israelischer Haft.
Auch der aktuelle Raketenangriff stand im Zusammenhang mit dem Tod des Häftlings. Maisara Abu Hamdijeh, der eine lebenslange Haft in Israel verbüsste, war am Dienstag im Alter von 64 Jahren an Krebs gestorben. Hunderte von Häftlingen traten darauf in den Hungerstreit und es kam zu Ausschreitungen in Hebron und Ost-Jerusalem.
Bei Ausschreitungen im November, einigten sich beide Seiten unter Vermittlung von Ägypten am 21. November auf einen Waffenstillstand.
SC Bern erreicht den Playoff-Final
Der Playoff-Final im Schweizer Eishockey heisst Fribourg-Gottéron gegen Bern. Der SC Bern gewann gestern das siebte Spiel gegen den EV Zug mit 4:1 vor heimischem Publikum.

Von Marcel Freuler
02.04.2013 01:39
17131 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die sogenannte Belle gestern live in der PostFinance-Arena. Das Spiel wurde im letzten Drittel entschieden. Roche und Rüthemann konnten innert hundert Sekunden vom 1:1 auf 3:1 erhöhen und überfuhren den EV Zug wortwörtlich.
Schon zum zweiten Mal in dieser Saison schaffen es die Berner im siebten Spiel ihren Kopf, aus der Schlinge zu ziehen. Der letztjährige Finalist strebt im „Zähringer-Derby“ gegen Fribourg-Gottéron nun seinen 13. Meistertitel an. Das erste Finalspiel findet am kommenden Donnerstag beim Qualifikationssieger Fribourg-Gottéron in der BCF Arena statt.
Playout-Final
Ebenfalls im siebten Spiel sicherten sich die Rapperswil-Jona Lakers gestern durch einen 5:2 Sieg gegen die SCL Tigers den Ligaerhalt. Die Vorentscheidung fiel im Mittelabschnitt, als Sejna und Hürlimann die Seebuben innert 23 Sekunden mit 3:1 in Führung brachten.
Den Langnauern droht der Abstieg in die National League B. Die Tigers müssen am Donnerstag gegen NLB-Meister Lausanne um den Klassenerhalt kämpfen. Der HC Lausanne hat die sportlichen sowie die wirtschaftlichen Vorgaben für einen allfälligen Aufstieg in die NLA erfüllt und bereits grünes Licht erhalten.
Novartis unterliegt in Patentprozess
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis ist in Indien in einem wegweisenden Rechtsstreit unterlegen. Für das Krebsmedikament Glivec gibt es keinen Patentschutz.

Von Julia Gehler
01.04.2013 13:03
Nach sieben Jahren Rechtsstreit ist es endgültig, Indiens oberster Gerichtshof verweigerte Novartis den Patentschutz für Glivec auf dem indischen Markt.
Nachdem das indische Patentamt 2006 die Patentierung des Novartis-Krebsmedikaments auf dem heimischen Markt verweigerte, zog der Pharmakonzern bis vor den obersten Gerichtshof Indiens. Am 11. September 2012 hat der Prozess vor dem Supreme Court begonnen und fand nun im Urteil vom Ostermontag seinen Abschluss.
Für Novartis ging es um die Sicherheit, die eigenen Pharmaprodukte auf dem indischen Markt einzuführen, vor allem im Bezug auf die schnell wachsende kaufkräftige Mittelklasse.
Die ärmere Bevölkerung Indiens und andere Länder des Südens hätten dadurch den billigen Zugang zu Arzneimittel gegen Krebs und andere schwere Krankheiten verloren.
SRG schreibt Rekorddefizit
Die SRG muss ihre Pensionskasse umstrukturieren - dies führt zu Rückstellungen von über 150 Millionen Franken. Weitere Baustellen im Medienunternehmen bergen zusätzliche finanzielle Risiken.

Von Nadja Maurer
31.03.2013 09:25
Das Medienunternehmen SRG schrieb letztes Jahr ein Rekorddefizit. Dies gibt Generaldirektor Roger de Weck in einem Interview mit der "Sonntagszeitung" bekannt. Wie hoch der Fehlbetrag des mehrheitlich durch Gebühren finanzierten Unternehmens ausfällt, wird in den nächsten Tagen mitgeteilt. Bisher lag die Negativmarke bei 79 Millionen Franken.
Eine Umstrukturierung der SRG-Pensionskasse vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat führt zu Rückstellungen von über 150 Millionen Fragen. "Wir wollen die Pensionskasse der SRG nachhaltig aufstellen", begründet de Weck. Diese Änderung wird den technischen Zins von 4 auf 3,25 Prozent senken. Im Gegensatz zu anderen Service-public-Unternehmen ist bisher noch keine Rekapitalisierung der SRG-Pensionskasse durch den Bund erfolgt. Der hohe Verlust komme nur wegen des einmaligen Sondereffekts zustande, lautet die Rechtfertigung.
Auch im operativen Geschäft muss die SRG einen Rückschlag hinnehmen. "Bei den Erlösen aus Werbespots hatten wir 2012 nach zwei Boomjahren deutliche Einbussen", so de Weck. Weitere Kosten verursacht die Instandstellung der Liegenschaften sowie die Informatik.
Nordkorea verkündet «Kriegszustand» mit Süden
Das Regime in Pjongjang erklärte, das Land sei in den Kriegszustand mit Südkorea eingetreten. Die USA reagieren zurückhaltend.

Von Julia Gehler
30.03.2013 10:43
Jede Angelegenheit zwischen beiden Staaten würden ab sofort entsprechend behandelt, hiess es in der von den Staatsmedien verbreiteten gemeinsamen Erklärung der Regierung, der herrschenden Arbeiterpartei und anderer Organisationen.
Für die südkoreanische Regierung seien die Drohungen nicht neu. Im Verteidigungsministerium in Seoul hieß es, es gebe keine Hinweise auf ungewöhnliche Aktivitäten des nordkoreanischen Militärs.
Beide Länder befinden sich seit dem Ende des Korea-Kriegs von 1950 bis 1953 völkerrechtlich ohnehin noch immer im Kriegszustand. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen.
Die Situation, in der auf der koreanischen Halbinsel weder Frieden noch Krieg herrsche, sei vorüber, hiess es in Pjongjang. Jede Provokation in der Nähe der Landes- und Seegrenze mit Südkorea würde in einen «umfassenden Konflikt und einen Atomkrieg» münden.
Auch die direkten Drohungen gegen die USA wurden bekräftigt. Das Festland der USA, Hawaii und Guam sowie die in Südkorea stationierten US-Truppen werden als mögliche Ziele genannt.
Die USA reagierten aber zurückhaltend. «Wir haben die Berichte über eine neue und unkonstruktive Erklärung aus Nordkorea zur Kenntnis genommen», sagte Caitlin Hayden, Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats. «Wir nehmen diese Drohungen ernst und bleiben in engem Kontakt mit unseren südkoreanischen Verbündeten.»
Hayden erklärte, dass Nordkorea eine «lange Geschichte der Kriegsrhetorik und Drohungen» habe. Die Ankündigung Nordkoreas folge diesem bekannten Muster.
Nordkorea unterstellt den USA und Südkorea, sie würden bei ihren järhlichen gemeinsamen Militärübungen einen Atomkrieg vorbereiten. Trotz der Verkündigung des «Kriegszustand» konnten nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul auch am Samstag wieder südkoreanische Pendler einreisen.
Keine Zuschauer-Quoten mehr zugänglich
Die Fernsehsender bekommen keinen Einblick mehr in die Zuschauer-Quoten. Offenbar hat dies der Sender 3+ bewirkt.

Von Elisabeth Riedel
29.03.2013 12:03
Mit einer superprovisorischen Verfügung hat ein Gericht Mediapulse untersagt, Daten an Dritte weiterzugeben.
Nun dürfen die Zahlen der Mediapulse AG nicht einmal mehr den Veranstaltern weitergegeben werden.
Bisher wurden die Zahlen zwar nicht der Öffentlichkeit preisgegeben, die Sender konnten jedoch Einblick haben.
Laut NZZ Online hat der Sender 3+, der vom Werbelogistiker Goldbach vermarktet wird, die Verfügung erwirkt.
Laut 20 Minuten geht jedoch hervor, dass 3+ bei den neuen TV-Quoten von Mediapulse zu den grossen Verlierern gehört - zusammen mit anderen Privatsendern.
Aufgrund der schlechten zahlen, sehen sich die Sender bedroht. Mehrere Millionen Franken Werbegelder stehen auf dem Spiel.
Banken in Zypern öffnen heute wieder
Nach fast zwei Wochen, öffnen heute die zyprischen Banken wieder. Es wird mit einem grossen Ansturm gerechnet.

Von Michael Sieber
28.03.2013 19:18
Allerdings dürfen sie maximal 300 Euro pro Tag abheben und alle Transaktionen über 5000 Euro werden genauer überprüft. Mit diesen Regeln, welche für die nächsten vier Tage gelten, wollen die Behörden verhindern, dass verschreckte Bankkunden ihr Geld ins Ausland schaffen.
Laut einem Sprecher von Finanzminister Michael Sarris, ist es sicher, dass die Banken um 11:00 Uhr MEZ öffnen. Polizisten und Wachpersonal sind im Dauereinsatz um Ausschreitungen zu verhindern.
In der vergangenen Nacht brachten Lastwagen massenhaft Bargeld zu einem der Gebäude der Nationalbank. Bewacht wurden die Transporter von Polizisten und Helikopter.
UPDATE:
Zypern atmet auf, alles ist glimpflich abgelaufen. Es gab keine nennenswerte Zwischenfälle.
Initiative für mehr Ausbildungsplätze für Ärzte
Zu wenig Ärzte werden an Schweizer Universitäten ausgebildet. Eine Initiative soll nun Abhilfe schaffen.

Von Elisabeth Riedel
27.03.2013 09:13
Die Volksinitiative "Mehr Ausbildungsplätze Humanmedizin" will die Kantone verpflichten, so viele Ärztinnen und Ärzte auszubilden, wie in der Schweiz langfristig benötigt werden.
Aufgrund des Imports ausländischer Ärzte habe bisher kein Kollaps im Schweizer Gesundheitswesen stattgefunden, meinen die Initianten.
Immer mehr Haushaltspraxen müssen trotzdem, wegen fehlender Nachfolge geschlossen werden.
Es gebe, laut den Initianten, genügend AnwärterInnen auf ein Medizinstudium. Mehr als die Hälfte dieser werde jedoch, auf Grund des Numerus Clausus, von der Ausbildung ausgeschlossen.
Hinter der Initiative stehen junge Menschen verschiedener Studienrichtungen und Berufsgattungen. Sie wollen das Volksbegehren überparteilich halten und suchen daher vorerst nicht Unterstützung bei einer bestimmten Partei.
Letzten Sommer haben Bund und Kantone beschlossen, ab 2018/2019 rund 300 zusätzliche ÄrzteInnen auszubilden. Über die Finanzierung kamm aber keine Einigung zu stande.
Am 8. März 2013 hat der Bundesrat entschieden, für die Periode 2013-2016 keine zusätzlichen Mittel für die Schaffung von Studienplätzen zur Verfügung zu stellen.
Kriminalität ist 2012 gestiegen
Im Jahr 2012 sind mehr Straftaten erfasst worden als noch im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus der polizeilichen Kriminalitätsstatistik hervor, die gestern veröffentlicht worden ist.
Von Marcel Freuler
26.03.2013 09:36
In der Schweiz wurden im Vergleich zum Jahr 2011 neun Prozent mehr Straftaten verzeichnet. Das ergibt insgesamt 52'026 verübte Straftaten mehr. Es haben vor allem Laden- und Einbruchdiebstähle zugenommen.
Im letzten Jahr wurden insgesamt 237'000 Diebstähle erfasst. Das ist eine Zunahme von 29 Prozent. Für die hohe Zunahme werden vor allem Banden aus dem Ausland verantwortlich gemacht. Auch Asylbewerber haben mehr Diebstähle verübt.
Die Straftaten die von der ständigen Wohnbevölkerung verübt wurden, haben sich laut dem Bundesamt für Statistik fast nicht verändert. Von den Beschuldigten waren 62 Prozent Schweizer Bürger und 38 Prozent waren ausländische Staatsangehörige mit einer Niederlassungsbewilligung- oder Jahresaufenthaltsbewilligung.
Brisant ist, dass es eine deutliche Zunahme von Gewaltstraftaten gab, in denen es zu schweren Körperverletzungen gekommen ist (+23 Prozent, +110 Straftaten).
Eine gute Neuigkeit die aus der Statistik herausgelesen werden kann ist, dass es erneut eine rückläufige Zahl bei Minderjährigen Beschuldigten gibt und weniger Autodiebstähle begangen worden sind.
Zypern wendet Staatspleite ab
Rettung in letzter Minute: Zypern einigt sich spät in der Nacht zum Montag mit der Euro-Gruppe auf Sparmassnahmen

Von Mirco Eichelberger
25.03.2013 08:34
Das Rettungspaket ist verpackt! Die zyprische Regierung hat sich in letzter Minute mit der Euro-Gruppe doch noch geeinigt. Zypern will die beiden grössten Banken des Landes drastisch verkleinern und so den benötigten Eigenanteil auftreiben. Die Bankguthaben der Zyprer werden also nicht angefasst - oder doch? Bankguthaben über 100'000 Euro kommen nicht ungeschoren davon.
Gläubiger und Kunden der beiden grössten Banken des Landes, der Bank of Cyprus und der Laiki Bank, werden dabei Geld verlieren - wie viel genau, steht noch nicht fest. Die Konten mit Beträgen bis zu 100'000 Euro, die gesetzlich geschützt sind (Einlagensicherung), werden auf die Bank of Cyprus übergehen.
Bankguthaben der Laiki Bank oberhalb dieser Summe werden eingefroren und in eine Bad Bank (staatliche Zentralbank in der Finanzkrise) übertragen. Insgesamt handle es sich um 4,2 Milliarden Euro, so ein Euro-Gruppen-Chef. Ob diese vollständig verloren sein werden, sei noch nicht absehbar.
Ausserdem sind harte Einsparungen bei den öffentlichen Ausgaben fällig. Für diese Massnahmen erhält der Inselstaat Zypern einen 10 Millliarden Euro Kredit aus dem Euro-Rettungsschirm. Erste Auszahlungen daraus werden im Mai erwartet.
Umfrage: Mehrheit für Mindestlohn
Laut einer Umfrage des Link Instituts, wären 76 Prozent der Schweizer Stimmberechtigte für die Mindestlohninitiative.

Von E. Riedel
24.03.2013 11:36
Nur 22Prozent der Befragten prachen sich geegn einen Mindestlohn aus.
Die Ja-Anteile sind bei allen Bevölkerungsgruppen ähnlich hoch. Männer wie Frauen, Junge wie Alte, Deutschschweizer wie Romands: Überall liegt der Ja-Anteil irgendwo zwischen 72 und 78 Prozent.
Ob die bisherige Zustimmungsrate aber für einen Erfolg an der Urne ausreicht, ist offen. Erfahrungen zeigen, dass linke Initiativen bei Umfragen gut starten, später allerdinngs fallen.
Im Interview mit der «Schweiz am Sonntag» relativiert auch Wirtschaftsminister Johanna Schneider-Amman die hohe Zustimmung: . «Wird gefragt, ob man gerne etwas mehr Lohn haben möchte, dann sagt wohl jeder Ja.»
Der Ohnmachtsengel lockt 13'000 Teenies an
Spätestens als der kanadische Teenie-Star Justin Bieber mit seinen überdimensional grossen Engelsflügeln von der Decke des Zürcher Hallenstadions auf die Bühne herab schwebte, kollabierten die Mädchen reihenweise.

Von Mirco Eichelberger
23.03.2013 10:58
Sie verehren ihn, als wäre er Gott in Person. 13'000 Beliebers, wie sich die Bieber Fans nennen, pilgerten für ihren Star nach Zürich ins Hallenstadion. Wenn Justin Bieber auftritt, kommt das einer Predigt gleich - für eine Religion, die aus der Musikindustrie entstanden ist.
«Zürich, was geht ab?», schrie er – und tausende hysterisch kreischende Teenies verfallen in einen tranceähnlichen Zustand. Bieber begann die Show mit «All Around the World». Für eine Mädchen war der erste Song bereits zuviel: Sie mussten von der Security hinausgetragen werden – Schwächeanfall!
Das Beste, zumindest wenn es nach den Fans geht, kam zum Schluss. Für ihr hingebungsvolles Mitschreien und Mitsingen belohnte der Sänger sie mit seinem Hit «Baby». Bieber scheint auch seinen Spass gehabt zu haben. «Die Schweiz ist grossartig», schrieb Bieber gestern auf Twitter. Er war begeistert – wie seine vielen Fans.
«Berner Heiler» bekommt 12 Jahre und 9 Monate
Gemäss dem Urteil des Regionalgericht Bern-Mittelland infizierte der «Berner Heiler» 16 Menschen mit Aids vorsätzlich. Er beteuerte im Vorfeld immer wieder seine Unschuld.

Von Elisabeth Riedel
22.03.2013 11:07
Obwohl es laut Verteitiger zu viele Zweifel an der Schuld des «Berner Heiler» gibt, hat der Staatsanwalt auf 15 Jahre Gefängnis plädiert. Die Verteidigung forderte einen Freispruch.
Vermutlich wird der «Berner Heiler» nach dem erstinstanzlichen Urteil ans Obergericht weiterziehen.
Vorerst bleibt der Mann jedoch im Gefängnis. Das Gericht verfügte Sicherheitshaft.
Der Heiler verfolgte, laut 20Minuten die Urteilsverkündung ohne grosse Regung.
Lufthansa bleibt am Boden
München – Die Mitarbeiter der Airline Lufthansa haben heute Morgen die Arbeit im Terminal niedergelegt. Schwerpunkt der Aktionen sollte die grösste Lufthansa-Basis in Frankfurt sein.

Von Michael Sieber
21.03.2013 09:22
Nebst in Frankfurt wir auch an anderen deutschen Flughäfen gestreikt. Betroffen sind nahezu alle Flüge in Deutschland und Europa von Lufthansa. Die Fluggesellschaft hatte bereits vorsorglich knapp 700 Flüge für heute Donnerstag gestrichen.
Laut Lufthansa sind auch rund 30 Flüge in und aus der Schweiz betroffen. Betroffen sind die drei grossen Flughäfen Genf, Basel und Zürich.
Grund für die Streiks sind Tarifverhandlungen mit 33'000 Lufthansa Mitarbeiter aus dem Bereich Technik- und Serviceeinheiten. Diese fordern 5.2 Prozent mehr Lohn. Lufthansa hat hingegen von den Arbeitnehmern längere Arbeitszeiten ohne Lohnerhöhung als Sparbeitrag gefordert.
Roaming Entscheid auf Eis gelegt
Die Roaming-Gebühren werden vom Ständerat für zu hoch gehalten. Eine Lösung jedoch konnte sich am Dienstag nicht durchsetzen. Es wurde entschieden, eine Motion aus dem Nationalrat vorläufig auf die Seite zu legen und die Entwicklung abzuwarten.

Von Melanie Frick
20.03.2013 09:31
Es war jedoch unbestritten, das etwas passieren müsse. This Jenny (SVP/GL) schimpfte: „Die Telekom-Anbieter verdienen sich daran dumm und dämlich“. Die Motion wurde vom Nationalrat mit einer grossen Mehrheit angenommen. Ursula Wyss (SP/BE) verlangt vom Bundestrat verbindliche Höchsttarife für SMS, Anrufe und Datentransfers im Ausland festzulegen.
Also Vorbild soll die Lösung der EU dienen: Diese hat sowohl für ihre Mitgliedstaaten als auch bei den Vorleistungs- und Endkundenpreisen verbindliche Obergrenzen festgelegt und schrittweise gesenkt.
Die Umsetzung sei jedoch eher schwierig. Vor einer Regulierung der Telekommunikationsgebühren graute es vielen bürgerlichen Ratsmitgliedern. Es wird jedoch vor einer überstürzten Entscheidung gewarnt. Um ohne Verrat am liberalen Gedankengut zu üben aber den Druck auf die Anbieter aufrecht zu halten, schlug Martin Schmid (FDP/GR) vor, die Motion vorläufig auf Eis zu legen. Damit die Branche eine letzte Gelegenheit habe, das Problem im Alleingang zu lösen. Der Ständerat war mit dem Vorschlag von Martin Schmid einverstanden. Sie beauftragten jedoch gleichzeitig den Bundesrat bis Ende 2014 einen Bericht zu erstellen über die Entwicklung der Roaming-Gebühren, über technische Entwicklungen, Gebührenmodelle und einen allfälligen Regulierungsbedarf.
Der Druck kommt auch vom Nationalrat. Dieser hiess letzte Woche eine weitere Motion mit nahezu demselben Inhalt gut.
Der FC Luzern hat einen neuen Sportdirektor
Ex-Nati-Star Alex Frei hat die Weichen für seine Zukunft gestellt. Er wird neuer Sportchef beim FC Luzern. Wann er die neue Stelle antritt ist noch unklar.
Von Marcel Freuler
20.03.2013 00:47
Derzeit steht Alex Frei noch beim FC Basel unter Vertrag. Der FCL hat erst ab kommender Saison einen gültigen Vertrag mit Frei abgeschlossen. Am liebsten hätten die Luzerner den Baselbieter schon per sofort engagiert.
Heute um 14:30 Uhr findet in der Swissporarena eine Pressekonferenz statt, wo der neue Sportchef Alex Frei und Präsident des FC Luzerns Mike Hauser für Auskünfte zur Verfügung stehen.
Der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft hatte im Jahr 1999 einst seine Fussballkarriere beim FC Luzern lanciert und kehrt nun zu den Innerschweizern zurück. Alex Frei war ein sehr polarisierender Fussballspieler. Im Jahr 2004 machte er an der Europameisterschaft in Lissabon mit der „Spuck-Affäre“ auf sich aufmerksam. Es wird bereits spekuliert, dass Heiko Vogel (Ex-Trainer FCB) den gegenwärtigen Luzerner Trainer Ryszard Komornicki Ende Saison ersetzen könnte.
Oskar Freysinger erzielt Glanzresultat
Oskar Freysinger schafft als erster SVP-Kandidat den Sprung in die Walliser Regierung. Die FDP verliert nach 76 Jahren ihren Sitz.

Von Julia Gehler
18.03.2013 10:47
Mit dem 52-jährigen Oskar Freysinger hat die SVP zum ersten Mal den Einzug in die Walliser Regierung geschafft. Wie bereits im ersten Wahlgang erzielte er auch im zweiten Wahlgang das beste Resultat.
Hinter Freysinger liegt SP-Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten auf dem zweiten Platz und der bisherige Staatsrat Jean-Michel Cina von der CVP auf dem dritten Platz. Auch die anderen beiden CVP-Staatsräte Jacques Melly und Maurice Tornay wurden bestätigt.
Für die FDP waren die Wahlen ein Rückschlag. Nach 76 Jahren ist die Partei nicht mehr im Staatsrat vertreten. Trotz dem Kandidatenwechsel nach dem ersten Wahlgang konnte die FDP den Sitz des abtretenden Claude Roch nicht verteidigen. Léonard Bender schaffte es nur auf den sechsten Platz.
Sexuelle Übergriffe durch Lehrer nehmen zu
Die Zahl der Lehrer, die auf der schwarzen Liste des EDK verzeichnet sind, nimmt zu. Erziehungsdirektoren sind beunruhigt und schlagen Alarm. Vor allem sexuelle Übergriffe werden vermehrt registriert.
Von Nadja Maurer
17.03.2013 09:30
Über 100 Lehrer sind in der schwarzen Liste der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) verzeichnet. Dies ist eine Zunahme von mindestens 45 Prozent in den letzten drei Jahren. Die Grosszahl der registrierten Lehrer verlor ihre Unterrichtsbewilligung wegen sexuellen Übergriffs.
Auf der Liste werden aber auch drogensüchtige, psychisch kranke oder gewalttätige Lehrer erfasst. Genauere Auskünfte wollte die EDK jedoch nicht geben. Bei Recherchen der "SonntagsZeitung", gaben nur sechs der zwanzig angefragten Kantone ihre Meldungen an die EDK bekannt. Dabei stellte sich heraus, dass der Kanton Waadt mit 60 bis 80 Personen am meisten Fälle aufweist. Es folgt Zürich mit 35 Personen, Bern, Luzern, Genf, Schaffhausen und Solothurn weisen einstellige Zahlen aus.
Letzte Woche informierte die Kantonspolizei Bern über den Fall eines Schulsozialarbeiters. Über mehrere Jahre hinweg soll dieser mindestens 20 Kinder und Jugendliche missbraucht haben. Eine Ausweitung der Liste auf alle Personen, die in einer Schule arbeiten, fordert nun Christian Amsler, Schaffhauser Regierungsrat und Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren.
Für den forensisch-psychiatrischen Chefarzt Marc Graf aus Basel ist klar: Lehrpersonen müssten schon während der Ausbildung für das Erkennen von Übergriffen sensibilisiert werden.
Die Ticketpraxis der Lenzerheide während des Weltcupfinals wird kritisiert
Nicht alle sind mit der Ticketpraxis auf der Lenzerheide während des Ski Welcupfinals zufrieden. Grund dafür ist Artikel 11 in den allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Von Melanie Frick
16.03.2013 10:28
Der Artikel 11 besagt, dass bei einer Rennabsage gänzlich oder nur teilweise, am jeweiligen Tag, egal aus welchem Grund und egal durch welche Ordnungsgewalt (Wettkampfjury, Behörden, ect.) am Renntag selber, keine Rückerstattung des Kaufpreises gestattet wird. Das Rahmenprogramm jedoch findet statt.
Michael Krampf, Jurist bei Beobachter stellt fest, das der Veranstalter seine Leistung nicht erbringt, dafür aber trotzdem Geld kassiert. Der Kunde geht leer aus. Er befindet diesen Artikel als eher problematisch.
Das Komitee des Weltcup-Finals in der Lenzerheide zeigt jedoch kaum Verständnis. Reto Küng, Pressechef des Vereins Weltup Lenzerheide meint, die Gäste hätten die Möglichkeit mit dem Ticket ein anderes Rennen zu besuchen.
Wetterbedingt abgesagt wurden am Mittwoch die Frauen- und Männer-Abfahrt. Der Frauen Super-G, welcher am Donnerstag stattfinden sollte, wurde ebenfalls abgesagt und jener der Männer abgebrochen.
Erst am Freitag konnte das erste Rennen, der Team-Wettbewerb, gefahren werden. Der Riesenslalom der Männer startet am Samstag um 10 Uhr, der der Frauen um 9 Uhr. Für Sonntag stehen auf dem Programm, der Slalom der Männer und der Riesenslalom der Frauen.
Steuer-CDs: Über 7800 Selbstanzeigen in Deutschland
Deutsche Steuersünder zeigen sich, nach dem Ankauf von Steuer-CDs aus der Schweiz von dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, selbst an.

Von Elisabeth Riedel
15.03.2013 11:01
Die Finanzverwaltung in Nprdrhein-Westfalen (NRW) zählte allein im Februar diesen Jahres 214 Eingaben von Schwarzgeldbesitzern.
In NRW können Steuersünder durch Selbstanzeige eine Strafverfolgung umgehen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie den gesamten Umfang der Steuerhinterziehung angeben. Auch darf ihnen nicht bekannt sein, ob bereits Ermittlungen gegen sie laufe.
Die von Nordrhein-Westfalen gekauften CDs mit Steuerdaten deutscher Steuersünder haben in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. NRW kaufte für rund 10,3 Millionen Euro 6 Steuer-CDs seit 2010. Durch Steuerverfahren und Selbstanzeigen sind der Finanzverwaltung von NRW mehrere Milliarden Euro eingegangen.
Swiss bestellt sechs Boeing 777
Die Schweizer Airline hat beim US-amerikanischen Flugkonzern Boeing sechs Flugzeuge des Typs Boeing 777 bestellt. Damit werden die Airbus A340 der Langstreckenflotte ersetzt.

Von Michael Sieber
14.03.2013 09:57
Am Donnerstag gab die Swiss bekannt, sechs Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777 zu bestellen. Es handelt sich um den ersten Kauf beim US-Amerikanischen Flugzeughersteller Boeing. Branchenkenner sind von diesem Kauf überrascht. Der Aufwand für die Umschulung könnte höher ausfallen, als mit einem anderen Typ.
Die neuen Flugzeuge werden ab 2016 auf ultralangen Strecken zum Einsatz kommen, also für Verbindungen wie San Francisco, Los Angeles, Hongkong, Shanghai oder Peking.
Die Boeing 777 verfügt über Treibstoff- und CO2-Einsparungen von 23 Prozent gegenüber der derzeitig eingesetzten Airbus A340. Transportieren kann sie bis zu 330 Passagiere.
Sind die Tage von Pfarrer Nay bald gezählt?
Der Internet-TV-Sender gloria.tv von Gründer Reto Nay ist sehr umstritten. Nachdem der streng katholische Sender einige deutsche Bischöfe mit Hakenkreuzen zeigte und als Nazis bezeichnete liegt Ärger in der Luft.

Von Mirco Eichelberger
13.03.2013 10:39
Die Gemeinde Tujetsch hat die Nase gestrichen voll. Bereits gestern Abend hielt der Gemeindevorstand eine ausserordentliche Sitzung um über die Zukunft von Reto Nay zu sprechen. Gegenüber SMHR teilte der Kirchgemeinde-Präsident Leci Brugger heute mit, man habe bloss alle Vorstandsmitglieder über die derzeitige Situation informierte. Es gäbe noch keine Ergebnisse über die Zukunft von Pfarrer Nay.
Rechtlich kann der Sender für seine Fauxpas kaum belangt werden. Der Firmasitz von "Gloria TV Productions" ist zwar in Ilanz, allerdings können sich die deutschen Bischöfe nur auf das EU-Recht berufen. Ein weiterer Sitz der Firma befindet sich in Moldawien - ein weiteres nicht-EU-Land.
Konsequenzen gibt es dennoch. Zumindest das Bistum Chur will sich klar vom fundamentalistischen TV-Sender abgrenzen. Aus diesem Grund wurde der technische Leiter des Senders, Markus Doppelbauer, von seinen seelsorgischen Tätigkeiten im Bistum Chur bereits ausgeschlossen. Seine Frau war es zudem, welche die Bischöfe moderatorisch auf dem Sender gloria.tv als Nazis beschimpfte.
Der Gründer des Senders, Reto Nay, amtet allerdings immernoch als Pfarrer in der Kirchgemeinde Tujetsch. Er streitet ab, dass er für die umrümlichen Berichterstattungen verantwortlich sei. Der Churer Bischof Vitus Huonder schein ihm zu glauben. Er wolle ihn nur des Amtes entledigen, wenn ihm eine Lüge nachgewiesen werden könne.
Swissness-Regeln für Lebensmittel stehen fest
National- und Ständerat haben gestern im Parlament eine Einigung erzielt. Lebensmittel gelten zukünftig nur noch als schweizerisch, wenn mindestens 80 Prozent des Gewichts der Rohstoffe aus der Schweiz kommen. Die Vorlage wurde mit 107 zu 80 Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen.
Von Marcel Freuler
12.03.2013 09:30
Nun ist die Mehrheit des Nationalrats doch den Vorschlägen des Bundes- und Ständerats gefolgt. Anfangs wollte die grosse Kammer eine Unterscheidung zwischen stark und schwach verbreiteten Lebensmittel einführen. Schliesslich vermochte Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Nationalräte vom Gegenteil zu überzeugen.
Milchprodukte werden speziell geregelt, denn sie gelten in Zukunft nur als schweizerisch, wenn 100 Prozent des Gewichts der Milch aus der Schweiz stammen. Was passiert mit der Schweizer „Schoggi“? Für den Exportschlager soll es eine Sonderregelung geben. In der Schweiz gedeihen zwar keine Kakaobäume, dennoch ist die Herstellung des Produkts schweizerisch. Conchieren ist eine spezielle Rührtechnik, die ein Schweizer erfunden hat. Wie es das Gesetz vorsieht, zählt der Kakao als Schweizer Produkt, sobald die Kakaobohne in der Schweiz verarbeitet wird.
Noch unklar ist, was mit den industriellen Produkten, wie beispielsweise den Uhren geschehen wird. National- und Ständerat sind sich nicht einig, wann industrielle Produkte als „swiss made“ verkauft werden dürfen. Anders als der Ständerat hält die grosse Kammer an der strengeren Regelung fest, dass 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen müssen damit das Produkt mit einem „swiss made“ angeschrieben werden darf.
Vasella wandert aus
Der Ex-Novartis-Präsident Daniel Vasella verlässt die Schweiz und zieht in die USA.

Von Julia Gehler
11.03.2013 09:41
Daniel Vasella hat sich an seinem bisherigen Wohnort Risch im Kanton Zug abgemeldet. Bereits Ende Januar ist er diesen Schritt gegangen. Somit stand für ihn bereits vor dem öffentlichen Eklat rund um den 72 Millionen Franken-Deal für das Konkurrenzverbot fest.
Mitte Februar hatte der ehemalige Novartis Chef Vasella diese Zahl selbst an die Öffentlichkeit getragen. Obwohl er nach der grossen Entrüstung von allen Seiten auf das Geld verzichtete, bleibt eine Negativstimmung gegen ihn.
Der reiche Bündner, Daniel Vasella, hat bereits einen Bezug zur USA. Er hat an der bekannten Universität Harvard studiert und sitzt dort immer noch im Beirat. Zwischen 1988 und 1992 arbeitete er bereits in den Vereinigten Staaten. Zwei seiner drei Kinder sind dort geboren und haben somit einen amerikanischen Pass.
Die SBB transportieren erstmals weniger Passagiere
Zum ersten Mal seit einigen Jahren transportieren die SBB im vergangenen Jahr weniger Passagiere. Vor allem auf dem Land und im Fernverkehr stiegen die Bahnfahrer vermehrt aufs Auto um. Der Rückgang sei auf die Tariferhöhungen zurückzuführen.

Von Nadja Maurer
10.03.2013 09:53
Ein Rückschlag für den sonst erfolgreichen Service der SBB. Nachdem die gefahrenen Personenkilometer zwischen 2005 und 2011 um mehr als 28 zunahmen, verzeichnen die Bundesbahnen letztes Jahr gemäss der Zeitung "Der Sonntag" einen Rückgang von ein bis zwei Prozent.
Vor allem im Fernverkehr und in ländlichen Gegenden ist zu beobachten, dass einstige Bahnpassagiere aufs Auto umsteigen. Im Regionalverkehr hingegen verzeichneten die SBB eine leichte Zunahme von 0,3 Prozent. Grund dafür sei, dass den Arbeitnehmern im Pendlerverkehr keine andere Wahl zur Verfügung stünde: Die Strassen sind verstopft und die Parkplätze rar.
SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi vermutet, dass der Rückgang auf die Preiserhöhungen zurückzuführen sei. Seit Ende 2010 schlugen die SBB um rund zehn Prozent auf.
Die Preise wurden letztmals im Dezember 2012 erhöht. Für dieses und nächstes Jahr war ein Verzicht auf weitere Aufschläge vorgesehen. Gemäss Recherchen des "Der Sonntag" könnte jedoch bereits im Dezember 2013 die nächste Tarifrunde kommen.
11. Gebot: Du sollst keine Medien konsumieren!
Die Spekulationen haben ein jähes Ende: Nach fünftägiger Beratung haben die Kardinäle im Vatikan beschlossen, dass die Wahl des Papstes am kommenden Dienstag beginnen soll. Diese kann allerdings Wochen, Tage oder sogar Monate dauern. Während des ganzen Konklaves dürfen die Kardinäle weder Zeitung lesen noch fernsehen oder sonst Kontakt zur Aussenwelt aufnehmen.
Von Mirco Eichelberger
09.03.2013 10:36
Die Papstwahl ist traditionell von sehr strengen Regeln geprägt. So war es bis anhin den Kardinälen verboten, während des ganzen Konklaves die heiligen Hallen zu verlassen. Nun ist es ihnen erlaubt sich zumindest im Vatikan frei zu bewegen.
Des Weiteren bleiben die Regeln strikt und bei Regelbruch gilt Exkommunikation als Höchststrafe. So ist es auch streng verboten während der ganzen Papstwahl weder fernzuschauen, Zeitung zu lesen oder sonst Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.
Höchste Priorität hat natürlich die Geheimhaltung. Obwohl uns die Religion bereits lehrt nicht zu lügen, wurden selbst ehemalige Papstanwärter Opfer der Macht vor Augen. Solch ein Vorgehen ist etwa von Papst Urban II. überliefert, der es unter anderem durch Bestechung im Jahr 1093 zum Pontifex gebracht haben soll.
Dieses Jahr stehen 115 Kardinäle zur Wahl. Am Dienstagvormittag feiern die Kardinäle zunächst eine Messe im Petersdom, am Nachmittag beginnen sie dann das Konklave in der Sixtinischen Kapelle. Wie lange das Konklave dauern wird, hängt von der Zahl der erforderlichen Wahlgänge ab. Der Papst muss mit einer Zweidrittel-Mehrheit - 77 Stimmen - gewählt werden.
Die Papstwahl endet irgendwann mit dem Aufsteigen von weissem Rauch. Mit den Worten „Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Papam!“ („Ich verkünde euch eine große Freude, wir haben einen Papst!“) schliesst der dienstälteste Kardinal letztlich das Konklave.
Bald Krieg in Nordkorea?
Als Antwort auf schärfere UN-Sanktionen kündigte Kim Jong Un den Nichtangriffspakt mit Südkorea. Die Verbindung nach Seoul wurde abgebrochen.

Von Elisabeth Riedel
08.03.2013 10:49
Drei Wochen nach dem jüngsten Atomwaffentest in Nordkorea hat das mächtigste UNO-Gremium Einschränkungen für Diplomaten, den internationalen Zahlungsverkehr und mutmaßliche Waffenhändler verhängt.
Wenige Stunden nach der Verhängung schärferer Sanktionen durch den Sicherheitsrat kündigte Nordkorea den Nichtangriffspakt mit Südkorea und alle anderen Abkommen für Entspannung auf. Auch die ständige Verbindung nach Seoul werde mit sofortiger Wirkung gekappt. Kim Jong Un drohte mit einem atomaren Erstschlag gegen Südkorea und Amerika.
Südkorea droht zurück. Das Regime von Machthaber Kim Jong Un werde zugrunde gehen, sollte es Südkorea mit Atombomben angreifen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Kim Min Seok, am Freitag vor Journalisten in Seoul.
Milliardengewinn der Schweizerischen Nationalbank
Die Nationalbank weist einen Gewinn von 6.9 Milliarden Franken im Jahr 2012 aus. Noch vor einem Monat rechneten sie mit einer Million weniger.

Von Michael Sieber
07.03.2013 09:15
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2012 einen Gewinn von 6.9 Milliarden Franken erzielt. Dieser Gewinn lässt sich auf hohe Bewertungsgewinne auf Fremdwährungsbestände und auf Gold zurückführen.
Der starke Franken gegenüber Fremdwährungen trug gemäss Communiqué 4.5 Milliarden Franken zum Konzerngewinn bei, die Erträge aus Zinspapieren und Finanzinstrumenten betrug 8.4 Milliarden Franken. Mit Aktienhandel erzielte die SNB weitere 6.7 Milliarden Franken.
Den Gewinnen gegenüber standen Verluste von Wechselkursen in Höhe von 10.6 Milliarden Franken, wie die SNB mitteilte.
Noch im Januar rechnete die SNB mit einem Gewinn von 6 Milliarden Franken.
Radio Grischa bekommt UKW-Radiokonzession
Das UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) vergibt die Konzession für ein Lokalradio in der Südostschweiz an die Südostschweiz Radio/TV AG und ihr Programm Radio Grischa.

Von Melanie Frick
06.03.2013 10:31
Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2009 wurde vom UVEK abgeklärt, ob es bei einer Konzessionierung von Radio Grischa zu einer Gefährdung der Meinungs- und Angebotsvielfalt in der Südostschweiz führen würde. Das UVEK kam zum Schluss, das dies nicht der Fall sei. Somit wurde der 2008 gefällte Konzessionsentscheid zugunsten von Radio Grischa durch das Departement bestätigt.
Bereits im Oktober 2008 hat das UVEK der Südostschweiz Radio/TV AG eine Konzession für ein UKW-Lokalradio mit Leistungsauftrag und Gebührenanteil in der Südostschweiz erteilt. Darauf hin hat die Mitbewerberin Radio Südost AG (in Graubünden) eine Beschwerde eingereicht und das Bundesverwaltungsgericht hiess diese für gut. Das Gericht bestätigte zwar den Entscheid des UVEK, das die Bewerbung von Radio Grischa besser sei als die der Mitstreiterin Radio Südost. Ob durch die Konzessionserteilung an die Südostschweiz Radio/TV AG die Meinungs- und Angebotsvielfalt verletzt würde, verlangte jedoch einer Abklärung. Konkret: Verfügt die Südostschweiz Mediengruppe, zu der Radio Grischa gehört, über eine marktbeherrschende Stellung? Und wenn ja, missbrauchen sie diese? Das wurde durch das UVEK geprüft und mit Nein beantwortet.
Ab 2015 kostet Autobahn-Vignette 100 Franken
Der Streit zwischen National- und Ständerat wurde am ersten Tag der Frühjahrssession 2013 beendet. Mit 97 zu 89 Stimmen kommt die Forderung vom Bundesrat und Ständerat nun auch im Nationalrat durch und der Kompromissvorschlag für eine Erhöhung auf 80 Franken ist vom Tisch.
Von Marcel Freuler
05.03.2013 08:57
Herr und Frau Schweizer zahlen nun schon seit 1985 eine Abgabe für die Autobahn und Autostrasse, insofern sie diese mit einem Motorfahrzeug befahren wollen. Beim dritten Anlauf wurde auch im Nationalrat eine Mehrheit für die Erhöhung der Autobahngebühr gefunden. Zuvor setzte sich ein Grossteil der Nationalräte für eine geringere Erhöhung auf 70 Franken ein.
Die Mehrheit kam zustande, weil die SP diesmal mehrheitlich für eine Abgabe von 100 Franken stimmte. Zuvor lehnten einige linke Parlamentarier und Parlamentarierinnen die Vorlage ab, weil sie einen weiteren Ausbau der Strassen verhindern wollten. Diametral zu dieser Ansicht lehnte der grössere Teil der SVP auch in dieser Session die höhere Abgabe ab, um die Querfinanzierung von der Strasse zur Schiene zu unterbinden.
Die Räte haben auch an die Touristen gedacht und wollen sozusagen eine „Vignette-Light“ einführen, die zum Preis von 40 Franken gekauft werden kann und zwei Monate gültig wäre. Die zusätzlichen Einnahmen aus der erhöhten Gebühr (305 Millionen Franken) sollen für neue Nationalstrassen ausgegeben werden.
Keine Olympischen Spiele für Graubünden
Das Bündner Stimmvolk lehnt mit 52,65 Prozent Nein-Stimmen eine Durchführung der Winterspiele 2022 in Graubünden ab.

Von Julia Gehler
04.03.2013 11:52
Der Traum von Olympischen Winterspielen in Graubünden im Jahr 2022 ist geplatzt. Die Bündner Stimmberechtigten verwarfen die Olympia-Pläne für den Kanton Graubünden.
Das Nein ist eine schwere Niederlage für das Organisationskomitee um Gian Gilli und auch für Bundespräsident und Sportminister Ueli Maurer sowie die Bündner Regierung, welche die Spiele in Graubünden gerne gesehen hätte.
Die beiden Olympia-Austragungsorte St. Moritz und Davos haben Ja gesagt zu den Olympischen Winterspielen 2022. Beide bewilligten einen Millionenkredit zur Durchführung des Anlasses.
Gut ausgegangen ist die Abstimmung für die rot-grünen Parteien sowie die Umweltorganisationen. Sie hatten das Stimmvolk vor Schulden, Ruinen und Umweltschäden gewarnt.
Alle Augen auf die Abzockerinitiative gerichtet
Heute wird gewählt. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland verfolgt man gespannt die Abstimmung zur Abzockerinitiative von Thomas Minder.

Von Nadja Maurer
03.03.2013 10:24
Selten hat eine Abstimmungsvorlage in den letzten Jahren für so viel Gesprächsstoff und mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Die heutige Abstimmung zur Abzockerinitiative von Thomas Minder wird nicht nur von den hiesigen Politikern, Managern und Medienschaffenden verfolgt, sondern sorgt auch im Ausland für gewisse Aufregung.
Viele Medien, darunter auch "Spiegel online", blicken mit Verwunderung auf das Schweizer Wahlvolk, welches heute über "das schärfste Aktienrecht der Welt" entscheiden darf. «Dass der Staat – noch dazu mit Mitteln der Strafjustiz – in die Chefetagen hineinregieren könnte, erschien früher absurd», so «Spiegel online». Dass die Initiative bei Verstössen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen in der Höhe von bis zu sechs Jahreslöhnen vorsieht, käme jedoch einem «Kulturschock für die Schweiz» gleich, schreibt der Autor.
Gute Chancen zur Annahme sieht auch die "Financial Times". Kritisch eingestellt ist sie jedoch gegenüber den Auswirkungen der Initiative. Vor allem in Bezug auf die alljährliche Bestätigungspflicht des Verwaltungsrats durch die Aktionäre. Diese würde im Verwaltungsrat und bei Managern "unnötige Verunsicherung" auslösen, da niemand wüsste, wie lange sie noch für die Firma arbeiten könnten, schreibt die Zeitung.
Die letzte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts gfs vom 20. Februar zeigte einen Ja-Anteil von 64 Prozent. Lediglich 27 Prozent der befragten Personen sprachen sich gegen die Abzocker-Initiative aus.
Jetzt fängt die Saison wieder bei null an
Ab heute Abend gilt es ernst in der National League A. Nach gespielten 50 Runden beginnen jetzt die Playoffs. Als grosser Favorit wird der SC Bern gehandelt, allerdings springen die Hauptstädter ihrer besten Form hinterher.
Von Mirco Eichelberger
02.03.2013 19:00
Wenn die Bärte spriessen und selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wieder Eishockey gespielt wird, dann ist Playoff-Zeit. Die Hockeyfans sind begeistert, dass das SRF zum ersten Mal bereits ab Spiel 1 einer Serie in die Live-Berichterstattung einsteigt.
Als grosser Favorit für den Meisterschaftsgewinn wird der SC Bern gehandelt. Die Hauptstädter mussten sich allerdings im letzten Spiel gegen die ZSC Lions gar mit 2:7 geschlagen geben. Dennoch sind sich die Eishockey-Experten sicher, dass der Meistertitel nur über die Berner führen kann.
Ausgerechnet die Titelverteidiger aus Zürich sind es, die zurzeit am besten in Form zu sein scheinen. Die letzten fünf Spiele hat der ZSC allesamt dominiert und fand zum Schluss sogar noch den Anschluss an die Ligaspitze.
Qualifikationssieger ist aber der HC Fribourg Gottéron. Sie standen die ganze Saison auf den vorderen Rängen. In den letzten Spielen haben sie, wie auch der SC Bern, nicht sonderlich überzeugt.
Damit ist der Ausgang der diesjährigen Saison komplett offen. Für einen spannenden Schluss wurde gesorgt. Heute Abend treffen folgende Teams in der ersten Playoff-Runde aufeinander:
HC Fribourg Gottéron - EHC Biel (am 2. März live auf SRF 2)
ZSC Lions - HC Davos (am 5. März live auf SRF 2)
SC Bern - HC Genf Servette (am 7. März live auf SRF 2)
EV Zug - HC Lugano
Mauerers Departement «schockiert» über Olympia-Bericht
Nach kritischen Aussagen in einem Olympia-Bericht im Radio SRF besteht Ueli Maurers Departement auf Richtigstellung.

Von Elisabeth Riedel
01.03.2013 16:09
Der Sportjournalist Jens Weinreich, Kritiker von Olympia, äusserte in der SRF Sendung «Echo der Zeit» Zweifel an den Budgetversprechungen der Olympiapromotoren.
Weinreich behauptete, dass bewusst Lügen über die Kosten der Olympischen Spiele gemacht werden.
Laut Tagesanzeiger gab sich Maurers Departement VBS «schockiert» über die «Einseitigkeit und Unausgewogenheit» des Beitrags.
Nun verlangt das Departement eine Korrektur in einer kommenden Sendung. Ein ausgewiesener neutraler Fachmann soll sich dazu äussern.
Schweizer Geisel nach einem Jahr freigelassen
Die in Jemen entführte Geisel Silvia E. ist nach knapp einem Jahr Gefangenschafft wieder auf freiem Fuss. Im März 2012 wurde sie in Jemen vom Terrornetzwerk Al-Kaida entführt.

Von Michael Sieber
28.02.2013 09:24
Die Schweizer Lehrerin Silvia E., wurde im März 2012 von den Al-Kaida entführt und ist nun, nach knapp einem Jahr, freigelassen worden. Dies bestätigte das Eidg. Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gestern Abend. Noch ist Silvia E. in Jemen, wird aber bald in die Schweiz zurückkehren. Der Frau geht es den Umständen entsprechen gut. Man sei dem Staat Katar «zutiefst dankbar für die ausserordentlichen Anstrengungen im Zusammenhang mit der Freilassung» der Frau. Meint die EDA.
Am 12. März 2012 wurde Silvia E. von bewaffneten Männern aus ihrem Haus in Hudaida am Roten Meer entführt. Sie arbeitete dort in einem Sprachinstitut. Im Laufe ihrer Entführung tauchten immer wieder Lebenszeichen von der Lehrerin in Form von Video-Botschaften auf. Auch Lösegeldforderungen wurden mehrmals gestellt.
Gewerkschafterin zockt ab
Rund 200 Millionen Dollar soll die Chefin der mexikanischen Lehrergewerkschaft gestohlen haben. Ein Privatjet, eine Villa und Schönheits-OPs leistete sie sich mit diesem Geld.

Von Melanie Frick
27.02.2013 15:03
Elba Esther Gordillo ist Vorsitzende der einflussreichen mexikanischen Lehrergewerkschaft und soll bis zu 200 Millionen Dollar in die eigene Tasche gesteckt haben. Die veruntreuten Gewerkschaftsgelder liess sie auf Privatkonten in der Schweiz und Liechtenstein überweisen. Die 68-jährige Gewerkschaftschefin wurde bereits verhaftet.
Gordillo führt seit 1988 die mexikanische Lehrergewerkschaft und ist auch politisch sehr aktiv. Nachdem sie die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur verlor wechselte sie zur inzwischen von ihr kontrollierten Partei Nueva Alianza über.
Einen Tag vor ihrer Verhaftung wurde von Präsident Enrique Pena Nieto eine grundlegende Bildungsreform in Kraft gesetzt. Das Ziel dieser Bildungsreform sieht eine bessere Kontrolle von Schulen und Lehrern vor. Gordillo galt bisher als eine der führenden Protagonisten des alten Bildungssystems.
Steht Italien nach Wahlkrimi vor Neuwahlen?
15 Monate nach Silvio Berlusconis Politabgang ist der „Politstar“ nun mit seiner Partei „Il Popolo della Libertà“ wieder auferstanden. Im Senat konnte Berlusconis Rechts-Bündnis laut italienischen provisorischen Angaben eine linke Mehrheit verhindern und so halten sich die beiden grossen Parteien im Senat die Waage. Auf der anderen Seite hat Pier Luigi Bersanis Mitte-Links-Allianz die Mehrheit im Abgeordnetenhaus sehr knapp gewonnen (29.5 Prozent) und erhält deshalb laut italienischem Gesetz die Sitzmehrheit des Rates.

Von Marcel Freuler
27.02.2013 15:04
Unser südliches Nachbarland steuert auf eine schwierige Regierungsbildung zu. Das drittgrösste Land der Eurozone scheint in einer Zwickmühle zu stecken. Weder Links noch Rechts können im Senat mit einem anderen Partner eine Mehrheit bilden. Die Wahl des Abgeordnetenhauses verlief extrem knapp. Die Linke gewinnt durch eine Differenz von lediglich 125‘000 Stimmen eine Mehrheit in der ersten Kammer. Eine stabile Regierung ist nur möglich, wenn eines der Lager die Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments erringen kann. Bersani wollte mit seiner Partei „Partitio Democratico“ eine Koalition mit Mario Montis Zentrum bilden. Der scheidende Ministerpräsident vermochte das Stimmvolk jedoch mit einem sehr kleinen Wähleranteil (Senat 9.1 Prozent, Abgeordnetenhaus 10.6 Prozent) nicht zu überzeugen und somit kann im Senat keine linke Mehrheit gewonnen werden.
Achtungserfolg für Grillo
Überflieger der italienischen Wahlen ist die Protestpartei des Satirikers Beppe Grillo. Viele Italienerinnen und Italiener haben die politischen Ränkespiele des Landes satt und gaben ihre Stimme deshalb der Protestbewegung „Movimento Cinque“. Grillo, ein sehr bekannter Komiker und Schauspieler, gründete die Bewegung im Jahr 2009. Grillos Protestbewegung überraschte und holte im Abgeordnetenhaus auf Anhieb einen Stimmenanteil von 25.5 Prozent. Es ist nicht davon auszugehen, dass das „Movimento Cinque“ eine Koalition mit Links oder Rechts eingehen wird. Grillo betonte, er werde weder mit Berlusconi noch mit Bersani zusammenarbeiten. Die Wahlbeteiligung war eher gering, denn mit 75 Prozent gaben sechs Prozent weniger der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, als fünf Jahre zuvor.
Börse reagiert
Das politische Chaos hatte auch seine Auswirkungen auf die Wirtschaft und auf die ganze Eurozone. Die Angst vor einem politischen Stillstand im kriselnden Euro-Land Italien schickte am Montag die New Yorker Börsen auf einen Sinkflug. Der Standard & Poor's 500 gab prozentual so stark nach wie seit Anfang November nicht mehr an einem Tag und auch der Dow Jones Index verlor 200 Punkte.
Ob und wann es mögliche Neuwahlen geben wird, ist schwierig vorauszusagen. Italien scheint derzeit nicht regierbar zu sein und muss sich dringend aus dem Chaos befreien. Es kursieren bereits Spekulationen darüber, dass Bersani bei allfälligen Neuwahlen durch den aufstrebenden Newcomer Matteo Renzi (florentinischer Bürgermeister) ausgetauscht werden könnte.
Weniger Schweizer Spenderblut für Griechenland
Da Griechenland die Kosten für das gespendete Blut aus der Schweiz nicht rechtzeitig bezahlen konnte, werden die Lieferungen reduziert. Griechenland häufte Schulden in Millionenhöhe an.

Von Julia Gehler
25.02.2013 10:53
Das freiwillig gespendete Blut, welches jährlich in der Schweiz gesammelt wird, kommt nicht nur in den Schweizer Spitälern zum Einsatz. Um ein nutzloses Verfallen des Spendeblutes zu verhindern, verkauft der Blutspendedienst des schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) die überschüssigen Reserven an Griechenland.
Weil der stark verschuldete Staat die Rechnungen nicht rechtzeitig beglichen hat, reduziert der SRK-Blutspendedienst die Lieferungen nun drastisch. Schrittweise wird die Menge bis auf die Hälfte des heutigen Standes reduziert, jedoch will die Schweiz Griechenland beim Aufbau einer eigenen Spendeinfrastruktur helfen.
Der Verkauf des Spenderblutes nach Griechenland seit den Siebzigerjahren basiert auf einem humanitären Hintergrund: In Griechenland leidet zehn Prozent der Bevölkerung an Thalassämie. Die betroffenen Menschen haben eine beschränkte körpereigene Produktion von roten Blutkörperchen und fallen somit als Blutspender weg, jedoch benötigen sie regelmässig eine Blutauffrischung.
Strafanzeige gegen Vasellas Verräter
Der Pharmakonzern Novartis sucht den Verräter Vasellas. Ausserdem ermöglicht das neue Vergütungssystem des Konzerns gemäss einem Bericht höhere Löhne.

Von Nadja Maurer
24.02.2013 09:21
Der Rummel um den Pharmakonzern Novartis lässt nicht nach. Nachdem der abtretende Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella auf das 72 Millionen Franken schwere Konkurrenzverbot verzichtete, ist die Novartis nun auf der Suche nach dem Verräter des Geheimkontos. Der Konzern wolle herausfinden, wer dem Finanzportal «Inside Paradeplatz» die Existenz des 2010 eröffneten Kontos bei der St. Galler Privatbank Wegelin (heute Notenstein) bekannt gegeben hat. Gemäss Recherchen der Zeitung "Sonntag" wurde eine Strafanzeige wegen Verletzung des Bankgeheimnisses gegen unbekannt oder die Bankchefs vorbereitet.
Weitere Recherchen der "Sonntag" zeigen zudem, dass das neue Vergütungssystem der Novartis höhere Löhne für die Geschäftsleitung schafft. Berechnungen ergaben, dass die Gesamtvergütung der Konzernleitung von 62,4 Millionen Franken im vergangenen Jahr auf bis zu 98,2 Millionen im Jahr 2014 steigen könne. Der Verwaltungsrat begründe die höheren Löhne damit, er müsse die besten Leute für die Konzernspitze rekrutieren können.
Der Bund druckt jährlich für 30 Millionen Franken
Für Broschüren, Prospekte und andere Drucksachen gibt der Bund pro Jahr 30,4 Millionen Franken aus. Die grössten Kosten entstehen dabei beim VBS. Mit Ausgaben von jährlich 7.4 Millionen Franken ist das Verteidigungsdepartement von Bundesrat Ueli Maurer Spitzenreiter.
Von Mirco Eichelberger
23.02.2013 10:37
Über 1000 Tonnen Papier schiesst jedes Jahr aus den Druckern des Bundes. Es sind Merkblätter, Magazine, Broschüren, aber auch Studien, Formulare, Botschaften, Berichte, Gesetze und Verordnungen - Tonnen von Papier, oft nur für den Mülleimer produziert.
Auf Anfrage des Zuger Nationalrats Thomas Aeschi prüfte der Bundesrat sämtliche Druckkosten. Diese Woche wurden die Zahlen präsentiert. Insgesamt entstehen jährlich Druckkosten von 30,4 Millionen Franken, wobei alleine beim Verteidigungsdepartement für 7,4 Millionen Franken gedruckt wird.
Der Bundesrat verteidigt die angefallenen Druckkosten mit der Informationspflicht des Bundes. Wie schon in den letzten Jahren möchte man in diesem Bereich aber weiterhin Einsparungen vornehmen.
Nationalratskommission will Einbürgerungen erschweren
Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SKP) wünscht eine Verschärfung des Bürgerrechtsgesetzes. Sie zielt besonders auf junge Ausländer ab.

Von Elisabeth Riedel
22.02.2013 10:18
Eine Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) soll neu eine Bedingung für die Einbürgerung sein. Die minimale Aufenthaltsdauer soll hingegen von 12 auf 10 Jahre gesenkt werden.
Die Aufenthaltsdauer von jungen Ausländern, die zwischen ihrem 10. Und 20. Lebensjahr in der Schweiz gelebt haben soll nicht mehr, wie bisher, doppelt angerechnet werden. Somit verschiebt sich die Einbürgerung für sie weiter nach hinten.
Auch soll die Zeit, die vorläufig aufgenommene Asylsuchende, (F-Ausweis) in der Schweiz verbracht haben, nicht an die Aufenthaltsdauer angerechnet werden.
Zusätzlich soll eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz ein Kriterium für die Einbürgerung sein.
«SG 1» erzielt neuen Rekord
Die Auktion um das begehrte Kennzeichen «SG 1» endet mit einem neuen Schweizerrekord. Mit 135'000 Franken ist dies die teuerste Autonummer, die je in der Schweiz versteigert wurde. Die Auktion gewonnen hat ein Bieter mit dem Pseudonym «rh1915».

Von Sieber Michael
21.02.2013 08:41
Nach einem spannenden Schlussspurt gegen zwei andere Bieter hat sich «rh1915» durchgesetzt und ist nun stolzer Besitzer der teuersten Autonummer der Schweiz.
«SG 1» führt nun die Liste der gewinnbringendsten Schilder Auktionen vor
«ZH 1000» mit 131'000 Franken und «VD 1» mit 122'500 Franken an.
In St. Gallen wurden über 2000 Auktionen in den letzten vier Jahren durchgeführt. Zusammen mit dem Direktverkauf der Nummernschilder fliessen so jährlich etwa eine Million Franken in die Kantonkasse.
Mit dem Sparpaket II zur Sanierung des Staatshaushalts hat die Regierung vom Parlament den Auftrag erhalten, tiefe Nummern von Fahrzeugen unter den Hammer zu bringen. Die Nummern 1 bis 20 wurden bisher von der Berufsfeuerwehr der Stadt St. Gallen verwendet. Diese erhalten nun zum Trost Kennzeichen, welche mit «SG 118» beginnen.
Vasella verzichtet auf 72 Mio. Franken
Der Novartis-Präsident Daniel Vasella verzichtet auf seine Abgangsentschädigung. Grund ist die öffentliche Diskussion über die Höhe des Betrages.

Von Giulia Cresta
19.02.2013 10:47
Der abtretende Novartis-Präsident Daniel Vasella sieht nun von seiner Entschädigung für das Konkurrenzverbot ab. Daniel Vasella hätte über die nächsten sechs Jahre insgesamt 72 Mio. Franken erhalten. Er verzichtet jetzt auf das Geld, teilte Novartis am Dienstag mit.
Der Betrag wurde am Freitagabend publik. Daniel Vasella selbst hatte im Interview mit der «Tagesschau» von SRF die Abgabgsentschädigung bestätigt, worauf ein Sturm der Entrüstung losbrach.
In der Mitteilung ist zu lesen, dass Vasella die Entrüstung versteht, auch obwohl er das Geld an wohltätige Aktivitäten gespendet hätte.
Kinderschänder Dutroux bleibt im Gefängnis
Der belgische Kindermörder Marc Dutroux darf den Knast nicht verlassen. Die Richter in Brüssel haben seinen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung abgelehnt.

Von Silvana Giger
18.02.2013 17:01
Dutroux wollte das Gefängnis vorzeitig verlassen, dafür aber eine elektronische Fussfessel tragen. Dies wurde ihm vom Gericht aber nicht gewährt.
Der heute 56-jährige war im Jahr 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dutroux hatte sechs Mädchen entführt, vergewaltigt und gefoltert, vier von ihnen starben.
Die Ex-Frau und Komplizin von Dutroux hatte beim Gericht mehr Erfolg. Ihr Antrag auf vorzeitige Entlassung wurde im vergangenen Jahr gutgeheissen. Sie lebt seitdem im Kloster.
Russland gibt Suche nach Meteoritenteilen auf
Die russischen Behörden haben nach dem verheerenden Meteoritenschauer im Ural ihre Suche nach Überresten des Himmelskörpers aufgegeben. Die Taucher, welche im zugefrorenen Tschebarukal-See nahe der betroffenen Stadt Techeljabinsk nach den Meteoritenteilen suchten, wurden abgezogen.

Von Andrina Sarott
17.02.2013 11:12
Die Taucher hatten die Aufgabe, nach den Teilen des am Freitag niedergegangenen rund zehn Tonnen schweren Meteoriten zu suchen. Ein Loch im Eis mit einem Durchmesser von etwa acht Metern sei offenbar nicht auf den Meteoriten zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Katastrophenministeriums in Moskau.
Angaben des Ministeriums zufolge sollen sich die Helfer nun auf die am Samstag begonnenen Aufräumarbeiten in Tscheljabinsk konzentrieren.
Der Meteorit war über der mehr als eine Million Einwohner zählenden Stadt und der gleichnamigen Region mit einem grellen Blitz und einer Druckwelle explodiert. Am Sonntag lagen weiterhin etwa 40 Menschen in den Spitälern.
Die Explosion des Meteoriten über Tscheljabinsk gilt als einer der einschneidensten kosmischen Vorfälle in Russland seit dem sogenannten Tunguska-Ereignis in Russland 1908. Damals wurde Sibiren von einer heftigen Explosion erschüttert, die Wissenschaftler auf einen Asteroiden oder Kometen zurückführten.
Hacker-Angriff auf Facebook
Das soziale Online-Netzwerk Facebook ist nach eigenen Angaben von Hackern angegriffen worden. Wie Facebook mitteilt, gebe es bislang keine Hinweise auf Missbrauch von Nutzerdaten.

Von Karin Steiner
16.02.2013 08:00
Der Hacker-Angriff auf Facebook sei bereits im vergangenen Monat entdeckt worden. Laut Schilderung hatten sich einige Mitarbeitende von Facebook auf einer Schadsoftware eingefangen, obwohl ihre Notebooks auf dem neusten Stand und mit Antiviren-Programmen ausgestattet gewesen waren. Nach der Entdeckung der Schadsoftware seien die Behörden eingeschaltet worden. Die Ermittlungen liefen noch. Der Hacker-Angriff auf Facebook ist in den USA der vierte innert kurzer Zeit. Anfang Februar war der Nachrichtenticker Twitter ausspioniert worden. Auch die «New York Times» und das «Wall Street Journal» wurden Opfer eines Hacker-Angriffs. Die beiden Zeitungen gehen von einer Cyber-Attacke aus China aus.
Paralympics Goldmedaillengewinner erschiesst Freundin
Der südafrikanische Leichtathlet Oscar "Blade Runner" Pistorius erschoss in der Nacht auf Donnerstag seine Freundin. Er sitzt in Südafrika in Untersuchungshaft.

Von Julia Oroszlan
14.02.2013 11:20
Oscar Pistorius' Freundin wurde in dessen Haus in einem Vorort der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria tödlich von Schüssen getroffen. Laut südafrikanischen Medien habe der Leichtathlet gestanden seine eigene Freundin erschossen zu haben. Er befinde sich in einem Schockzustand und erklärte, dass der Vorfall "ein Versehen" gewesen sei. Denn er hielt seine Freundin für einen Einbrecher.
Pistorius sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Die genauen Umstände seien noch unklar. Die Polizei fand im Haus eine 9-Millimeter Pistole.
Der beinamputierte Leichtathlet ist sechsfacher paralympischer Goldmedaillengewinner. Er rennt mit Carbonprothesen, weshalb ihm der Spitzname "Blade Runner" gegeben wurde.
Demonstrant in Kairo erschossen
In Ägypten sind erneut Tausende Menschen auf die Strassen gegangen, um gegen das islamistische Regime von Präsident Mohammed Mursi zu protestieren. Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten haben in Kairo mindestens ein Todesopfer gefordert.

Von Karin Steiner
02.02.2013 00:50
Die jüngsten Auseinandersetzungen in Ägypten haben mindestens ein Todesopfer gefordert. Dutzende Menschen wurden verletzt. Wie die Nachrichtensender Al-Dschasira und Al-Arabija berichteten, sei es am Präsidentenpalast in Kairo zu Krawallen gekommen. Der Amtssitz von Mohammed Mursi sei mit Brandsätzen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden. Sicherheitskräfte gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Hunderte Demonstranten vor. Erst am Donnerstag hatten die Muslimbrüder, die Präsident Mursi unterstützen, und die Oppositionsgruppen in einer gemeinsamen Erklärung zum Gewaltverzicht aufgerufen. Oppositionsführer Mohamed El Baradei schrieb später bei Twitter: «Wir haben das Mubarak-Regime mit einer friedlichen Revolution zu Fall gebracht, und wir sind entschlossen, dieselben Ziele genau so wie damals zu erreichen, ganz gleich, wie gross die Opfer oder die barbarische Unterdrückung sind.»
Ohne Defizitgarantie droht der Ausfall einer Olympiakandidatur
Falls der Bund nicht mit einer Defizitgarantie für St. Moritz aufkommt, könnte die Bewerbung für die Austragung der Olympischen Spiele 2022 ins Wasser fallen. Bund und Kanton müssten bis 2014 für eine Lösung sorgen.

Von Julia Oroszlan
31.01.2013 11:12
Kann sich ein Olympiakandidat nicht mit einer Defizitgarantie beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben, wird dieses die Zusage einem anderen Austragungsort geben müssen. Damit würde der Kanton Graubünden nicht in Frage kommen. Die Vorlage, über welche am 3. März das Volk abstimmt, beinhaltet keine solche Garantie.
Die Austragungsorte St. Moritz und Davos könnten selber nie solch ein Defizit tragen, deshalb müsste der Bund einen Zuspruch geben. Der Bundesrat unterbreitete dem Parlament einen Kredit von einer Milliarde Franken. Allerdings ist dieser Betrag bereits für das Budget als Versicherungskredit einberechnet und nicht für den Fall, dass das Budget überschritten werden sollte.
Folglich stellt sich die Frage, woher soll das Geld kommen? Vorerst gilt es die Bündner Volksabstimmung abzuwarten. Erst dann würde sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) mit der Kandidatur befassen. Die Defizitgarantie muss bis 2014 beim IOC vorliegen.
Schweizer holen Silber und Bronze an den X-Games
Beim Ski Freestyler im Big-Air-Contest an den X-Games gewinnen zwei Schweizer Silber und Bronze. Kai Mahler und Elias Ambühl springen hinter dem Schweden Henrik Harlaut auf das Podest.

Von Andrina Sarott
27.01.2013 10:36
Kai Mahler hatte sich beim Training eine leichte Verletzung eingefangen, deswegen konnte der 17-jährige nur 4 der 18 Minuten dauernden Jamsession nutzen. Doch er landete einen «Swith Double Misty 1440» und verteidigte damit seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr. Der 20 Jahre alte Ambühl stand als einer der wenigen einen «Triple Cork» und holte damit die Bronze-Medaille.
Nur der Schwede Henrik Harlaut konnte das Schweizer Duo schlagen. Er holte sich mit dem «Nose Butter Triple Cork 1620» 50 von 50 möglichen Punkten.
Die gute Form der Schweizer verspricht viel für den kommenden Slopestyle-Heimweltcup, der am 7./8. Februar auf dem Corvatsch stattfindet.
Lebenslang für türkische Autorin Selek
Die Soziologin und Autorin Pinar Selek wurde von einem türkischen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihr wird vorgeworfen an einem tödlichen Sprengstoffanschlag in Istanbul beteiligt gewesen zu sein.

Von Julia Oroszlan
24.01.2013 22:27
Lebenslange Haft lautet das Urteil für Pinar Selek, die in Frankreich im Exil lebt. Das Verfahren ist international heftig umstritten, so kritisierte die Schritstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland den Gerichtsentscheid und hegte "massive Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit der Türkei".
Pinar Selek soll 1998 Teil eines Sprengstoffanschlags auf einen Markt in Istanbul gewesen sein. Dabei kamen damals sieben Menschen ums Leben. Seither war sie zwei Jahre inhaftiert und im Laufe der Jahre mehrmals freigesprochen worden. Menschenrechtler glauben nun, dass die Verurteilung politisch motiviert sei.
Die Schriftstellerin wendet sich seit Jahren Themen wie der Minderheitenpolitik und den Geschlechterrollen in der Türkei zu.
Abt Martin Werlen tritt Ende 2013 ab
Abt Martin Werlen gibt die Leitung des Klosters Einsiedeln Ende 2013 ab. Seit 2001 hatte er die Leitung inne.

Von Giulia Cresta
22.01.2013 11:23
Einer der bekanntesten katholischen Kirchenmänner der Schweiz will wieder ins zweite Glied zurück. Dies nicht freiwillig, denn die zwölfjährige Amtszeit von Abt Martin Werlen als Vorsteher der Klöster Einsiedeln und Fahr läuft Ende 2013 aus. Die Klostergemeinschaft hatte einen Tag vor seiner Wahl eine Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren eingeführt. Werlen will danach in die Reihe der Mitbrüder zurückkehren, heisst es in einer Mitteilung des Klosters Einsiedeln. Abt Werlen schaue dankbar auf die bisherige spannende Amtszeit zurück, heisst es im Schreiben weiter. Er werde sich nach seiner Amtszeit dort engagieren, wo ihm sein Nachfolger einsetzen wolle.
Federer in Melbourne weiter auf Erfolgskurs
Der 31-jährige Basler ist auch nach dem vierten Spiel der Australian Open ungeschlagen. Roger Federer machte im Achtelfinal mit dem Kanadier Milos Raonic kuren Prozess.

Von Silvana Giger
21.01.2013 17:59
Der Schweizer besiegte Raonic mit 6:4, 7:6 und 6:2. Das Spiel dauerte bloss 116 Minuten. Roger Federer steht damit nach den Partien gegen Benoit Paire, Nikolai Dawydenko, Bernard Tomic und Milos Roanic immer noch ohne Satzverlust und ohne verlorenes Aufschlagspiel da.
Im Viertelfinal am Mittwoch trifft Roger Federer auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga. In den Direktbegegnungen führt der Schweizer mit 8:3 Siegen gegen Tsonga.
Dicke Eisschichten im Mittelland
Der Winter hat die Schweiz voll im Griff. Vielerorts im Mittelland liegt derzeit eine dicke Eisschicht auf den Strassen und Fusswegen. SRF Meteo schreibt am Sonntag in einer Mitteilung von einer «extremen Glatteissituation».

Von Andrina Sarott
20.01.2013 10:46
Am Sonntagmorgen lagen die Temperaturen noch deutlich unter dem Gefrierpunkt. Dies aber nur im Mittelland. In einer Höhe von 1000 bis 2000 Metern lag milde Luft über dem Land. In den Alpentälern herrschte laut Mitteilung wegen stürmischen Föhns beinahe «T-Shirt-Wetter». In Altdorf (Uri) etwa wurden am frühen Sonntagmorgen 12,4 Grad gemessen.
Im Verlauf des Sonntags ist laut Wetterdienst mit weiteren Niederschlägen und damit mit kritischen Strassenverhältnissen zu rechnen.
Bereits in der Nacht auf Sonntag hatten Glatt- und Blitzeis zu mehreren Unfällen geführt. Im Aargau etwa gingen bei der Polizei rund 50 Unfallmeldungen ein. «Ernsthaft verletzt» wurde niemand, hiess es in einer Mitteilung. Im Kanton Baselland krachte es sieben Mal, verletzt wurde niemand.
Dreamliner erstmals in der Schweiz
Die neue Maschine des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing ist heute erstmals am Flughafen Zürich gelandet. Mindestens 200 Personen kamen auf die Zuschauerterrasse, um den Dreamliner zu sehen.

Von Silvana Giger
14.01.2013 15:42
Kurz nach 6 Uhr morgens landete der Dreamliner am Flughafen Zürich. Rund zwanzig Minuten früher als geplant. Um 11 Uhr 41 flog die Maschine der Qatar Airways wieder zurück nach Doha.
Von aussen ist der Dreamliner nicht so aussergewöhnlich wie etwa der doppelstöckige Airbus A380. Die Boeing 787 ist kleiner und auch leichter. So soll die Maschine deutlich weniger Kerosin verbrauchen, als andere Flugzeuge.
Der Dreamliner wird ab dem 1. Februar täglich die Strecke zwischen Zürich und Doha fliegen.
























